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Spyro 2: Season of Flame im Gamezone-Test


1 Bilder Spyro 2: Season of Flame im Gamezone-Test

Kleiner Drache ganz groß!

In "Spyro 2: Season of Flame", dem Nachfolger des erfolgreichen Vorgängers "Spyro - Season of Ice", verschlägt es den Spieler erneut in die bunte, farbenfrohe Fantasywelt des kleinen, pinkfarbenen Drachen. Dieses Mal jedoch ist die Lage noch ernster als bei seinem letztem Abenteuer, denn als Spyro nach einem dringend benötigten Urlaub ins Drachenreich zurückkehrt, muss er feststellen, dass keiner der Drachenältesten mehr in der Lage ist, Feuer zu speien. Schlimmer noch: statt dem für Drachen üblichen Feuer haben sie nun seltsamerweise einen Eisatem, der alles einfriert, was mit ihm in Berührung kommt! Es stellt sich heraus, dass irgend jemand die Feuerfliegen gestohlen hat, die der Quell der Drachenmagie sind. Spyros Aufgabe ist es nun, zur Feuerinsel zu reisen, wo die Feuerfliegen gefangengehalten werden, den Feueratem zurückzugewinnen und die treuen Begleiter eines jeden Drachen zu befreien, ehe es zu spät ist und das ganze Land ohne die magischen Käfer zu Eis erstarrt.

Vom Gameplay her hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan, bei genauerem Hinsehen gibt es allerdings doch einige interessante Änderungen. Spyros Atemattacken - Feuer, Eis und Elektrizität - können nicht nur dazu eingesetzt werden die zahlreichen Gegner in den verschiedenen Leveln zu besiegen, auch so manches Rätsel will mit Hilfe des passenden Elements gelöst werden. Völlig neu sind auch zwei weitere Charaktere welche der Spieler selbst steuern kann um diverse, vom Gameplay komplett unterschiedliche, Level zu bewältigen. So gilt es mit Sheila beispielsweise, Hüpf- und Sprungaufgaben zu lösen, während sich Agent 9 als Hobby-Rambo erweist und in alter Shooter-Tradition erst schießt und dann fragt.

Das Spiel nimmt den Einsteiger bei der Hand und lässt auch ohne lesen des Handbuchs keine Fragen offen. Wichtige neue Aktionsmöglichkeiten werden sofort erklärt und auch diverse akrobatische Sprungorgien können in aller Ruhe vorher in einem kleinen Tutorial gelernt werden.

Die isometrische, horizontal scrollende Grafik ist zwar nicht so schön wie die 3D-Vorlage der Playstation-Version, bietet dadurch aber auch manchmal etwas mehr Übersicht. Nur selten hat man Probleme zu erkennen auf welcher Höhe man sich gerade befindet. Die Animationen sind sehr liebevoll gestaltet und auch die Pseudo-Sprachausgabe der Akteure hat uns so manches schmunzeln abluchsen können.

  • - GreenAcid"-"
  • "Spyro 2: Season of Flame" bleibt dem Vorgänger treu, bringt aber ein paar gelungene Verbesserungen mit. Es bleibt ein klassisches Jump´n´Run mit wirklich knuddeligen Charakteren, das nicht nur für Kinder geeignet ist. Es macht einfach Spaß zwischendurch mit dem kleinen Drachen einen Level von Bösewichten zu säubern.
Spyro 2: Season of Flame (GBA)
  • Singleplayer
  • 7,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
liebevoll gestaltete Grafik
abwechslungsreiche Level
optisch nicht viel neues
manchmal zu kindische Musik
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