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Spy Hunter: Tolles Remake eines Klassikers - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Spy Hunter: Tolles Remake eines Klassikers - Leser-Test von axelkothe
Auf der Suche nach neuem Spielestoff für die Playstation 2 hat Midway ganz tief in der Spielekiste gebuddelt und ist dabei auf Spy Hunter aus dem Jahre 1983 gestoßen. In dem Automaten von damals steuerte man einen Sportwagen aus der Vogelperspektive, welcher mit eingebauten Bordwaffen ausgestattet war und machte Jagd auf Terroristen. Midway hat das ganze nun mit einer aufwändigen Präsentation, 3D Grafik und neuen Spielelementen ausgestattet, und fertig ist Spy Hunter für die Playstation 2.

Euer Arbeitgeber, der Geheimdienst IES (International Espionage Section) hat euch mit der Vereitelung eines schrecklichen Planes der Nostra-Organisation beauftragt. Nostra will die Welt zurück ins düstere Mittelalter versetzen, indem sie mit Hilfe eines Sattelitennetzwerks alle elektrischen Geräte lahm legen.

Dazu steigt ihr in euren Interceptor und macht Jagd auf die Banditen. Der Interceptor ist aber nicht irgendein Fahrzeug, sondern der hochmoderne Schlitten ist noch mit ein paar feinen Extras ausgestattet. Damit meine ich jetzt weniger die Bordbewaffnung, die seit James Bond ja schon praktisch zum Agentenstandard gehört, sondern die Fähigkeit des Interceptors sich bei Bedarf in ein Schnellboot zu verwandeln. So geht es ohne Verzögerung vom Land ins Wasser und wieder zurück. Steckt ihr allerdings zu viele Treffer ein, verwandelt sich eurer schmucker Straßenkreuzer in ein wackliges Motorrad. Dann gilt es zu hoffen, dass das Versorgungsfahrzeug nicht mehr allzu weit entfernt ist, denn viele Treffer haltet ihr so nicht mehr aus.

Doch nicht nur die Panzerung wird dort aufgefrischt, sondern ihr erhaltet auch neue Munition für euer Waffenarsenal. Anfangs müsst ihr euch mit einem Maschinengewehr begnügen, nach bestandenen Missionen dürft ihr dann aber auf weitere offensive und defensive Knallkörper zurückgreifen. Mit Lenkraketen visiert ihr zum Beispiel dann weit entfernte oder für normale Waffen zu hoch gelegene Ziele an, per Ölspur oder Rauchwolke schüttelt ihr lästige Verfolger ab.

In den insgesamt 14 Missionen (inklusive der ersten, die eine Art Training darstellt) durchquert ihr viele unterschiedliche Gebiete: Angefangen wird in Frankfurt, später geht es unter Anderem nach Venedig und Kolumbien. Damit das rasen durch die langen Kurse nicht langweilig wird, gibt es in jeder Mission ein Hauptziel sowie mehrere Nebenziele. Prinzipiell reicht es zwar das Hauptziel zu erreichen, doch sollten auch die Nebenaufträge erledigt werden, da ihr sonst nicht genug erfüllte Aufgaben zum Freischalten weiterer Missionen habt.

Das Hauptziel ist meist die Zerstörung irgendwelcher Fahrzeuge, Türme oder Hubschrauber. Ein Nebenziel ist immer, möglichst wenige Zivilisten über den Jordan zu schicken. Daneben gilt es noch Schiffe oder Fahrzeuge mit GPS-Trackern zu markieren, weitere Zerstötung anzurichten und alle Satcom-Einheiten zu aktivieren. Doch diese Satcom-Einheiten sind meist etwas abseits platziert und nur über alternative Pfade zu erreichen. Hilfreich für diese Aufgabe ist auch der Turbo, mit dem sich besonders weite Sprünge ausführen lassen. Allerdings muss der Turbo danach wieder ein Weilchen ruhen, dass er wieder Zeit zum Aufladen hat.

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