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Spy Hunter: Augen zu und durch... - Leser-Test von demonwarrior


1 Bilder Spy Hunter: Augen zu und durch... - Leser-Test von demonwarrior
Die NOSTRA-Organisation versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Nur Sie können das verhindern!

Sie schlüpfen in die Rolle eines Top-Agenten der International Espionage Section - kurz IES. Ihr Einsatzfahrzeug ist der G6155-Interceptor, ein vollgepanzerter Abfangjäger. Bis an die Zähne bewaffnet stellen Sie sich dem Syndikat zum Kampf.

Das Aufgabenspektrum ist weit gefächert. Von Bombenentschärfungen bis Geleitschutz ist in den 14 Missionen alles vertreten. Auch die Missionsschauplätze gestalten sich abwechslungsreich. Mal jagen Sie die Terroristen durch ganz Frankfurt und Venedig, mal heizen Sie mit Vollgas durch den Eurotunnel. Die Missionen sind in Primär- und Sekundärziele unterteilt. Um die Mission zu bewältigen reicht es zwar aus, nur das Primärziel zu erfüllen, aber nur wer genug Ziele erreicht hat, kann auch die letzten Missionen in Angriff nehmen. Für die jeweils nächste Mission wird nämlich immer eine gewisse Menge an Zielpunkten benötigt.
Die Tatsache, dass die Ziele nicht hintereinander, sondern in einem Durchlauf bewältigt werden müssen, lassen den Schwierigkeitsgrad jedoch schon nach kürzester Zeit in die Höhe schnellen. Gerade bei den späteren Missionen ist das ein großer Frust-Faktor.

Die Steuerung gestaltet sich nicht weiter kompliziert, nur anfangs ist sie etwas ungewohnt und schwammig. Nach maximal einer Stunde sollte die Steuerung jedoch in Fleisch und Blut übergegangen sein. Der Interceptor ist ein Vehikel, das wohl jeder gerne in seiner Garage stehen haben würde. Der Abfangjäger ist äußerst universell einsetzbar.
An Land noch ein schnittiger Sportwagen, verwandelt er sich auf dem Wasser zu einem schnellen und wendigen Hovercraft. Sollten Sie beim Angriff auf feindliche Basen einmal zu viel eingesteckt haben, wird die schwere Panzerung abgesprengt und ein leicht gepanzertes Motorrad kommt zum Vorschein. Dieses ist zwar schneller und leichter zu kontrollieren als die ursprüngliche Version des Interceptors, aber natürlich auch leichter zu beschädigen. Daher sollten Sie so schnell wie möglich einen der IES-Service-Trucks ausfindig machen. Fahren Sie in einen solchen hinein, ist Ihr Gefährt wieder mit Munition "aufgetankt" und auch die Energieleiste ist am Maximum.

Technisch gesehen ist der Titel sehr gut gelungen. Die Grafik ist flott und flüssig, nur selten tauchen einige Clippingfehler auf. Der Sound hat besonderes Lob verdient. Die Effekte sind wirklich erstklassig und auch das Hauptthema (Peter Gunn Theme) hat nichts von seinem Charme verloren. Zudem schallt aus den Boxen - ein entsprechendes Soundsystem vorausgesetzt - glasklarer und kraftvoller Surround-Sound.

Um den Spieler lange bei der Stange zu halten wurden einige Goodies wie ein Making Of und Schummeleien eingebaut, die jedoch erst nach entsprechenden Leistungen in den Missionen anwählbar werden.

Die Multiplayermodi sind besonders spaßig ausgefallen. Neben dem obligatorischen Kopf-an-Kopf-Rennen und dem Einsammeln von Satcoms (grüne Symbole), ist ein Modus vorhanden, bei dem der Spieler gewinnt, der die meisten Hühner überfährt. Merkwürdig, aber ein absoluter Spaßbringer.


"SpyHunter" ist ein solides Action-Vergnügen, das wohl jedem zu empfehlen ist, der sich auch nur ansatzweise für solche Spiele interessiert.

Negative Aspekte:
knackiger Schwierigkeitsgrad

Positive Aspekte:
Flotte Grafik, erstklassiger Sound

Infos zur Spielzeit:
demonwarrior hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 7/10
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