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Spy Hunter im Gamezone-Test


1 Bilder Spy Hunter im Gamezone-Test

Wer sich Spyhunter zulegt erwartet nicht einfach nur einen Funracer sondern das ganz bestimmte Spyhunter Feeling, schließlich geht es darum die Welt vor der bösen Untergrundorganisation Nostra zu retten, welche dieser den Strom abdrehen will. So führt uns dieses Abenteuer durch 14 verschiedene Missionen die sich auf der ganzen Welt abspielen, inklusive Venedig und Key West. Für einen besonderen Kick sorgen die beiden Variationen des "Peter Gunn" Themas, welches hervorragend umgesetzt wurde. Weniger Lustig ist der Umstand, dass man sich das Multiplayer-Game quasi erst im Singleplayer-Mode erarbeiten muss bevor man es benutzen kann. Für ein Rennspiel etwas ungewöhnlich, selbst in dieser Sparte.

Das Gameplay ist sehr abwechslungsreich und schafft es das typische "Spyhunter" Feeling aufzubauen. Wie der erfahrene Spieler bereits weiß, begibt man sich im sogenannten G-6155 Supervehikel auf Verbrecherjagd, welches sich von einem Auto in ein Motorrad oder auch in ein Schnellboot verwandeln kann. Dies geschieht nach bester Hollywood-Manier und so wie wir es schon aus einer amerikanischen TV-Serie her kennen. Unbenötigte Teile werden einfach abgeworfen und aus dem Inneren falten sich die neuen Elemente des Gefährtes. Ein besonderer Augenschmaus ist es dabei, wenn sich das Game in Zeitlupe versetzt, während die Kamera um das Auto rotiert, um jede Einzelheit der Verwandlung beobachten zu können. Dabei verwandelt sich nicht nur die Optik und der Funktionsumfang des Gefährtes sondern auch dessen Bewaffnung. Hat man im Auto noch ein doppeltes Maschinengewehr so besitzt das Motorrad nur noch ein einziges etc... trotzdem kann man sich über die Bewaffnung nicht beschweren, bietet sie doch alles wovon man schon mal gehört hat. Von der MG über Granaten bis hin zu fernlenkenden Raketen und einem Flammenwerfer weiß uns das Waffenarsenal zufrieden zustellen.

Die Soundkulisse passt ebenfalls gut zu Spyhunter. Das Auto gibt diverse mechanische Sounds von sich, welche fleißig von einer weiblichen Computerstimme kommentiert werden, und die Umwelt erklingt auch angenehm belebt. Ein besonderes Schmankerl stellt das bereits erwähnte "Peter Gunn" Theme dar, welches einem ab und an im Spiel begegnet.

Leider kann die Grafik nicht ganz überzeugen, denn hier läuft der Gamecube sicher nur auf halber Leistung. Die Level sehen durch die Bank etwas ärmlich und flach aus, da hilft auch der exzessive Einsatz der Filter nicht viel. Warum die Engine dann auch noch zeitweise Performance-Probleme bekommt, welche sich mit auffälligem Ruckeln bemerkbar machen, dürften nur die Entwickler wissen. Hier hätte man definitiv noch etwas Feinarbeit leisten müssen.

Die Steuerung funktioniert gut und ohne Auffälligkeiten, hätte aber etwas direkter sein können. Mit etwas Übung bekommt man das aber in den Griff und kann sich voll auf das Spielgeschehen konzentrieren.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Spyhunter" ist kein Funracer wie viele andere sondern fährt eine ganz eigene Schiene. Man muss schon einen Draht zu einem Spiel entwickeln welches wie ein Racer aussieht sich aber fast wie ein Action-Adventure spielt. So gesehen ist "Spyhunter" konkurrenzlos und auf alle Fälle eines Blickes wert. Die vierzehn Missionen sind alle recht umfangreich und sicher nicht auf Anhieb zu schaffen, schade dass man aus der Grafik nicht mehr gemacht hat.
Spy Hunter (GC)
  • Singleplayer
  • 6,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 5/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Innovatives Spielkonzept
Etwas magere grafische Darstellung
Multiplayer-Mode muss erst im Singleplayer-Mode erarbeitet werden
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