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Xtreeme Forces – Neues Interview


1 Bilder Xtreeme Forces – Neues Interview
Xtreeme Forces ist ein 3D-Echtzeitstrategiespiel für den PC, das von einem bisher unbekannten indischen Team namens Raptor Entertainment entwickelt wird. In einem neuen Interview haben die Entwickler jetzt wieder ein paar interessante Details verraten. Im Text geht es unter anderem um die Ressourcen im Spiel und andere Gameplay-Elemente sowie den derzeitigen Entwicklungsstand.
In Indien konzentrieren sich viele Software-Entwickler auf Anwendungen und sonstige Programme die nichts mit Spielen zu tun haben und die wenigen Spieleschmieden entwickeln meistens Games, die ausschließlich für die Leute im eigenen Land interessant sind. Xtreeme Forces soll nun auch die Spieler in aller Welt ansprechen und die Jungs von Raptor Entertainment wollen einige Elemente einbauen, die sie bei anderen Strategiespielen vermisst haben. Das Team besteht aus gerademal zwei Leuten, aber die beiden scheinen ganz gut zurecht zu kommen. Mit den Arbeiten an Xtreeme Forces haben sie im Januar 2000 begonnen und die eigentliche Firma wurde im Dezember 2001 gegründet. Die 3D-Engine ist eine komplette Eigenentwicklung und die beiden kümmern sich um sämtliche Elemente wie etwa die Story, die Konzeptzeichnungen und natürlich auch das eigentliche Programmieren. Die Entwickler lieben Strategiespiele wie etwa die Command&Conquer-Reihe, Age of Empires und Starcraft und sie wurden von diesen Spielen inspiriert, aber Xtreeme Forces hat trotzdem viele eigene Ideen zu bieten. Es kombiniert die typischen Echtzeitstrategie-Elemente mit ein paar Rollenspiel-Aspekten. So muss man sich zum Beispiel ab und zu mit wichtigen Personen unterhalten und die Gespräche beeinflussen den weiteren Spielverlauf. Zur Zeit gibt es keine Action-Sequenzen, in denen man etwa ein Fahrzeug oder eine andere Einheit direkt steuert, aber im fertigen Spiel wird es möglicherweise ein solches Feature geben.
Xtreeme Forces ist in der Zukunft angesiedelt, genauer gesagt nach einem Atomkrieg. Die Bevölkerung wird von einer ungerechten Regierung terrorisiert und eine Rebellenorganisation will diese Regierung stürzen. Auf der Welt gibt es längst nicht mehr so viele Menschen wie früher, weil viele eben im Krieg ums Leben gekommen sind und die menschlichen Einheiten können deshalb nicht einfach als Kanonenfutter benutzt werden. Gut trainierte Soldaten sind besonders kostbar und man kann immer nur wenige einsetzen (die außerdem auch gut beschützt werden sollten). Die Kriegsparteien verlassen sich deshalb vor allem auf Fahrzeuge und andere Maschinen, die jeweils bestimmte Aufgaben erfüllen. Die Vehikel sind ziemlich stark und man muss deshalb nicht übermäßig viele Einheiten erschaffen. Zur Zeit sind zwei Ressourcen von Bedeutung (Geld und Öl), aber später kommen vielleicht noch weitere dazu. Je nach Gruppe gibt es andere Wege um an diese Ressourcen zu kommen. Die Regierung finanziert ihre Aktivitäten durch Steuergelder, während die Rebellen Spenden von anderen Leuten erhalten. Je beliebter man wird desto mehr Geld hat man zur Verfügung um neue Einheiten zu bauen oder Gebiete zu erobern.
Die Entwickler berücksichtigen Vorschläge der Strategiefans und gute Ideen werden im fertigen Spiel auftauchen. Man kann zum Beispiel eigene Einheiten, Gameplay-Elemente oder ähnliches erfinden und die anderen Spieler stimmen dann darüber ab ob diese Elemente im Spiel auftauchen sollen. Die Entwickler bauen die Sachen ein und der Hobbystratege von dem die Idee stammt wird belohnt (im Text wird aber nicht gesagt was man dafür bekommt).
Ein interessantes Element in Xtreeme Forces sind Minikameras, die man zum Beispiel an verschiedenen Einheiten befestigen kann. So kann man etwa ein feindliches Erntefahrzeug zum Spionieren benutzen ohne dass es dem Gegner auffällt. Die Feinde können diese Funktion aber auch nutzen und man muss deshalb genau hinschauen. Wenn man sieht dass eine Kamera an einer Einheit befestigt ist kann man bestimmte andere Einheiten benutzen um das Gerät zu entfernen. Man kann die Kameras aber auch benutzen um neue Regionen zu erforschen und der Spieler kann angeblich mehrere Fenster gleichzeitig öffnen ohne das ältere Rechner überfordert werden.
Die Entwickler haben bis jetzt noch keinen Publisher gesucht, aber sie wurden wohl schon von ein paar interessierten Firmen angesprochen und sie gehen davon aus dass es in dieser Hinsicht keine Probleme geben wird. Die Engine ist jetzt komplett fertig und zur Zeit kümmern sich die beiden vor allem um die künstliche Intelligenz, die verschiedenen Einheiten, die Story und ein paar andere Elemente. Sie gehen davon aus dass in etwa sechs Monaten die Betaphase erreicht werden könnte und ein Releasetermin wird dann erst vom Publisher festgelegt (bis jetzt gibt es also noch keine Angaben)

Ceilans Meinung:
Auf der Seite gibt es dann noch ein paar Screenshots zu sehen, aber die Bilder sind schon älter. So kann man sich immerhin ein bisschen besser vorstellen wie das Spiel aussieht. Wobei die Optik nicht unbedingt atemberaubend ist. Andererseits muss man bedenken dass es „nur“ ein Echtzeitstrategiespiel ist und kein Egoshooter. Und bei solchen Games sind 3D-Grafiken ja meistens noch nicht sonderlich detailliert. Ansonsten hat Xtreeme Forces wohl wirklich ein paar nette Ideen zu bieten (zum Beispiel die Minikameras) und das Szenario ist auch ganz in Ordnung (wenigstens nicht wieder der zweite Weltkrieg *g*). Ich bin jetzt zwar nicht unbedingt begeistert aber ich wünsche den Entwicklern alles Gute. Dafür dass das Team aus nur zwei Leuten besteht ist das Spiel scheinbar gelungen.

Quelle: www.loadedinc.com

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