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XBox: Publisher verlangen Software-Preissenkung


1 Bilder XBox: Publisher verlangen Software-Preissenkung
Nachdem Microsoft vor kurzem fünf hauseigene XBox-Titel ( Dead or Alive 3, Project Gotham Racing, Azurik, Nightcaster und NBA Inside Drive 2002) um jeweils zehn Euro auf 59 Euro gesenkt hat, macht sich Unmut in den Reihen der Publisher breit. "Es kann nicht sein, daß dieser Preis nur bei First-Party-Titeln gilt", beschwert sich Dave Gould, Sales Director beim britischen Ableger von Vivendi. Die bisherigen Veränderungen der Hard- und Softwarepreise durch Microsoft haben nach seinen Erkenntnissen bislang nur den Hardwareverkäufen auf die Sprünge geholfen, beim Softwareabsatz hat es dagegen offenbar keinen vergleichbaren Schub gegeben. Unterstützung kommt in dieser Frage auch von Activision. Deren Europa-Direktor für strategische Marketing Roger Walkden weist darauf hin, das der gestiegene Hardwareabsatz nur dann definitiv für verstärkten Spieleabsatz sorgt, wenn diese traditionelle Wechselwirkung nicht durch Preisnachteile bei sen Spielen ausser Kraft gesetzt wird. Nicht zuletzt aus diesem Grund würde man auch bei UbiSoft nicht nur Preisenkung für Third-Party-Titel, sondern sogar Preisvereinheitlichungen über alle Formate hinweg begrüssen. "Es würde der Industrie insgesamt helfen", so Rob Cooper, Boß von UbiSoft England.

HALLofGAMEs Meinung:
Auch wenn die preisliche Ungleichbehandlung von First- und Third-Party-Titeln ja nun wirklich nicht von Microsoft erfunden wurde, ist und bleibt die Preismarke von 69 Euro natürlich zu hoch. Und was im Vergleich zu den anderen Konsolen schon ärgert, wird erst richtig bitter, wenn man erstmal auf die noch preiswerteren PC-Spiele schaut. Was andererseits aber auch noch längst nicht heisst, daß der Handel auch tatsächlich mitspielt. Die aktuelle stattgefundene Preisenkung der fünf First-Party-Titel scheint mir jedenfalls noch längst nicht überall umgesetzt worden zu sein.

Quelle: www.mcvonline.de

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