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They Came From Hollywood – Neue Infos


1 Bilder They Came From Hollywood – Neue Infos
Bei HomeLAN wurde ein interessantes Interview zum abgefahrenen Echtzeitstrategiespiel
von Octopus Motor veröffentlicht. Innerhalb des Games steuert man verschiedene Monster wie man sie aus Filmen (z.B. Godzilla) kennt. Diese liebenswerten Tierchen sollen eine größtmögliche Verwüstung anrichten. Das Entwicklerteam wurde eigens für They Came from Hollywood gegründet, aber die beiden interviewten Leute („Sparky“ und Lars Norpchen) haben schon an verschiedenen Spieleprojekten mitgearbeitet.
Das Game wurde unter anderem von einem C 64-Titel namens "Crush, Crumble, Chomp" und ein paar anderen Spielen mit ähnlichem Thema aus den 80er Jahren inspiriert.
Im Interview werden alle Monster genannt, auf die man im Spiel treffen wird. So gibt es z.B. die riesige Echse Newtrino, einen durchgeknallten Roboter, eine Riesenspinne, eine fleischfressende Pflanze und eine Monsterqualle zur Auswahl. Dabei kann man entweder ein fertiges Monster benutzen oder sich selber eines zusammenstellen. So darf man z.B. den Namen, die Stärken und die Schwächen der Kreatur ändern. Man kann einstellen auf welche Waffen das Wesen besonders empfindlich reagiert und gegen welche es resistent ist. Außerdem können besondere Spezialfähigkeiten wie z.B. Unsichtbarkeit ausgewählt werden.
Am Aussehen der Monster kann man leider abgesehen von der Farbe nichts verändern. Verschiedene Größen oder Besonderheiten wie etwa Flügel wären nämlich zu aufwendig. In Addons wird man dafür aber immer wieder zusätzliche Modelle bekommen.
Im Hauptprogramm sind sechs US-Städte enthalten, nämlich New York, San Francisco, Chicago, Los Angeles, Seattle und Washington. In den Erweiterungen wird es auch europäische Metropolen und andere Städte aus der ganzen Welt geben. Zusätzlich sollen dann auch historische Orte (z.B. das alte Rom und der Wilde Westen) sowie erfundene Städte auf anderen Planeten auftauchen.
Die Monster haben viele Feinde. Zu Beginn befinden sich nur harmlose Zivilisten in der Stadt, aber später kommen immer gefährlichere Gegner hinzu. So bekommt man es z.B. mit der Polizei, verschiedenen Militäreinheiten und mit Wissenschaftlern zu tun. Dem Militär stehen verschiedene Fluggeräte (z.B. Doppeldecker) und zahlreiche Waffentypen (z.B. Granatenwerfer) zur Verfügung. Je länger sich das Monster in der Stadt aufhält desto größer wird die Zahl der Feinde. Dabei kann der Spieler aber auch einige Einstellungen vornehmen, um die Herausforderung zu vergrößern. Die Ziele können ebenfalls variiert werden. So gibt es z.B. den Revenge-Modus, bei dem es die Aufgabe ist eine bestimmte Person umzubringen.
Im Gegensatz dazu muss im „Monster in Love“-Szenario ein Mensch entführt werden (wie bei King Kong). Bei „Urban Renewal“ soll man so viel wie möglich zerstören und dabei so wenig wie nötig verletzt werden. Eine wirkliche Story oder einen festgelegten Ablauf wird es nicht geben. Man stellt sich alles so ein wie man es möchte und beim nächsten Versuch verändert man einfach die Parameter oder beginnt eine andere Mission.
Die Engine ist eine Eigenentwicklung von Octopus Motor. Die Umgebungen werden in der 2D-Isoperspektive gezeigt und die Kamera ist nicht beweglich. Ein Multiplayermodus ist für das Hauptprogramm im Moment nicht geplant, aber es wird später vielleicht einen geben. Dann könnte man z.B. Monster gegeneinander kämpfen lassen, oder einer der Spieler würde die Rolle der Menschen übernehmen. Vor dem geplanten Release im zweiten Quartal 2002 wird es auf der offiziellen Homepage eine spielbare Demo zum Download geben. Später kann man dort auch das Game bestellen und es wird dann mit dem passenden Handbuch zugeschickt. Dadurch ist man nicht gezwungen eine so große Datei herunterzuladen. Für welche Länder das gilt wurde aber noch nicht erwähnt. Die Homepage findet ihr unter folgendem Link: www.theycamefromhollywood.com

Ceilans Meinung:
Irgendwie ist das Spielprinzip ja recht witzig, aber trotzdem kann ich mir nicht so ganz vorstellen dass TCFH ein großer kommerzieller Erfolg wird. Möglicherweise täusche ich mich auch, aber allein die Sache mit dem Bestellen auf der Homepage ist vielleicht nicht gerade klug. Ich denke, dass mehr Leute zugreifen würden wenn man das Spiel ganz normal im Laden verkauft. So erinnert es mich eher an Shareware oder etwas unprofessionelle Spiele. Davon abgesehen könnte mir das Game vielleicht ganz gut gefallen. Es ist schließlich mal was Anderes. Mal sehen was aus der ganzen Sache wird.

Quelle: www.homelanfed.com

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