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Take Two steht vor Klagewelle


1 Bilder Take Two steht vor Klagewelle
Wie berichtet hatte der amerikanische Publisher Take Two versäumt, rechtzeitig die Bilanzen für das Jahre 2000, sowie das erste Quartal 2001 bekanntzugeben. Daraufhin war die Aktie an der amerikanischen Technologiebörse NASDAQ vom Handel suspendiert worden. Nachdem Take Two bei der NASDAQ zwischenzeitlich einen Aufschub bis 13. Februar erwirken konnte, standen die Zeichen scheinbar auf Entspannung.

Tatsächlich scheint es schlimmer um den amerikanischen Publisher der in jüngster Zeit erhebliche Erfolge mit politisch eher unkorrekten Spielen wie GTA 3 und Max Payne gefeiert hatte, zu stehen, als angenommen. Wie die amerikanische Seite Gamasutra heute meldet, sind bereits am 26.und 27. Dezember 2001 erste Klagen gegen Take Two eingereicht worden. Inzwischen sind beim United States District Court for the Southern District of New York insgesamt bereits 11 Klagen anhänglich. Take Two wird vorgeworfen bereits seit Februar 2000 zum Schaden der Investoren falsche oder irreführende Meldungen verbreitet zu haben. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, dürfte damit das schnelle Ende des scheinbar so erfolgreichen Publishers eingeläutet worden sein.

HALLofGAMEs Meinung:
Damit dürfte Take Two wohl fast sicher vor dem Aus stehen. Ganz ohne Grund wird man wohl weder die Geschäftszahlen so lange zurückhalten. Andererseits werden sich kaum 11Anwaltskanzleien (und wer weiß, wieviele es noch werden) auf einen von vorneherein aussichtslosen Fall stürzen. Bedenkt man nur, welcher Schaden in sekundenschnelle entsteht, sollte die Aktie erstmals wieder gehandelt werden, dürfte klar sein, daß selbst zehn Erfolge a lá GTA 3 das nicht ausgleichen können. Schade, ich hatte gerade die Take Two typischen Spiele schätzen gelernt.

Quelle: www.gamasutra.com

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