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Stung! – Neue Infos und Screenshots


1 Bilder Stung! – Neue Infos und Screenshots
Das Actionspiel „Stung!“ wurde schon vor Monaten angekündigt, aber damals war so viel ich weiß nur von einer Xbox-Version die Rede. Laut IGN sollen aber passende Umsetzungen für alle drei Next Generation-Konsolen und auch für den PC erscheinen. Bei Cube Europe gibt es einen ausführlichen neuen Infotext und vor allem einige frische Screenshots. Wie man schon am Namen der Seite erkennen kann geht es dabei um die GameCube-Version, aber die Features dürften bei allen Varianten identisch sein.
Stung! wird von einem relativ unbekannten englischen Team namens Prey entwickelt und bis jetzt wurde wohl noch kein Publisher gefunden. Im ersten Teil des Textes geht es um die Geschichte des Spiels. Seit den fünfziger Jahren hat das Militär geheime Labors finanziert, in denen Insekten erforscht wurden. Die kleinen Krabbler sollten irgendwann als gefährliche Waffen im Krieg eingesetzt werden, denn Insekten sind nicht auf Radarbildschirmen zu erkennen, sie können Viren verbreiten und manche Arten überstehen sogar einen Atombombenabwurf. Doch nach dem Ende des Kalten Krieges wurden die Zuschüsse gestrichen und die betreffenden Labors mussten geschlossen werden. Die Versuchsobjekte gerieten in Vergessenheit. Doch eines Tages kann eine Gruppe von hochintelligenten und aggressiven Insekten aus einer der verlassenen Forschungsstationen fliehen. Ihre Waffen sind klein aber trotzdem tödlich und sie wollen sich an den Menschen rächen. Dummerweise haben sie eine spezielle Mixtur mitgehen lassen, durch die gewöhnliche Käfer in neue Killerinsekten verwandelt werden können. Die Armee der lästigen Krabbeltiere wird so immer größer und die Menschen merken erst nach ein paar Tagen dass etwas nicht stimmt. Die Wissenschaftler die früher für dieses Projekt zuständig waren werden zur Hilfe gerufen und letztendlich scheint es nur eine Lösung zu geben: Ein weiterer Superkäfer muss seine aggressiven Artgenossen vernichten. Und dieses Insekt wird natürlich vom Spieler gesteuert. Am Anfang hat man die Qual der Wahl, denn es gibt insgesamt sechs verschiedene Insektentypen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Anschließend geht es auch schon los und man muss zwölf große Gebiete durchqueren, die jeweils aus ein paar Unterabschnitten bestehen. Sämtliche Umgebungen sind ganz gewöhnlichen Schauplätzen wie etwa den Zimmern eines Hauses nachempfunden, aber wenn man so winzig klein ist sieht alles natürlich ziemlich beeindruckend aus. In den Levels müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden bevor es weitergeht und die verschiedenen Insekten sind dabei noch längst nicht das einzige Problem. So muss man zum Beispiel klebrigen Spinnennetzen ausweichen und heiße Herdplatten sind auch nicht gerade ungefährlich. Zum Glück können die kleinen Helden auch fliegen und man kann so unter anderem weitere Gebiete erreichen und wichtige Waffen oder Powerups finden. Man darf aber nicht unbegrenzt herumflattern, denn nach einer bestimmten Zeit fällt der Käfer einfach herunter und er muss seine Energie erst wieder aufladen. Am Anfang ist das gewählte Insekt noch sehr schlecht ausgerüstet, aber im Laufe des Spiels können zahlreiche Waffen und Munitionstypen gesammelt werden. Die Gegner werden passend dazu selbstverständlich auch nicht friedlicher und man sollte deshalb die jeweiligen Stärken und Schwächen der Waffen kennen. Im Multiplayerbereich gibt es sowohl typische Varianten wie etwa das berühmte Deathmatch als auch einige spezielle und ziemlich witzige Stung!-Modes. Im Moment wird leider noch kein Releasetermin genannt. Auf den Screenshots sieht man einige Käferarten und verschiedene Umgebungen.

Ceilans Meinung:
Ich weiß leider nicht genau ob Stung“ ein reiner Egoshooter ist. Im Text wird es zumindest als solcher bezeichnet, aber den Bildern nach zu urteilen kommt zumindest teilweise auch die Third Person-Perspektive zum Einsatz. Actiongames sind ja bekanntlich nicht mein Fall, aber durch das witzige Käferszenario wird dieses Exemplar für mich gleich deutlich interessanter. Witzige Spiele sind immer wieder gut und die Beschreibung hört sich vielversprechend an. Die Screenshots sind auch schon ganz okay, wobei die Umgebungen durchaus etwas detaillierter sein könnten. Aber im Grafikbereich wird sich wahrscheinlich noch einiges tun. Man kann nur hoffen dass die Leute von Prey bald einen passenden Publisher für ihr Spiel finden. Schön dass das Game für alle vier Plattformen erscheinen soll, denn so geht kein Videospielfan bzw. Computerbesitzer leer aus.

Quelle: www.cube-europe.com

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