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Nintendo will GBA massiv pushen


1 Bilder Nintendo will GBA massiv pushen
Obwohl Nintendo mit seiner GameBoy-Familie längst zum Synonym für Handhelds geworden ist, bereitet der GameBoy Advance als jüngster Sproß der Produktfamilie Nintendo offenbar immer noch mehr Sorgen, als man dies von den Vorgängern gewohnt war. Nachdem Nintendos erstes farbiges Handheld quasi seit Erscheinen von entäuschten Stimmen aus dem Handel begleitet wurde, die mit den Verkäufen des GBA alles andere als zufrieden waren, konnte erst die letzte Preissenkung für neue Kaufimpulse sorgen. Schneller als erwartet sind die nun offenbar verpufft, inzwischen legten die Abverkäufe wieder den Rückwärtsgang ein. Wie Nintendos Deutschland-Geschäftsführer Axel Herr nun gegenüber dem Branchendienst MCV mitteilte, will Nintendo nun mit einer massiven Werbeoffensive gegensteuern und wieder für steigende Umsätze sorgen. Getreu dem Motto "Urlaubszeit ist Game Boy-Zeit", sollen weder Urlauber noch Daheimgebliebene in diesem Sommer am GBA vorbei kommen. Neben einer Mitte Juni anlaufenden TV-Werbekampagne, werden z.b. auch bis zu 1,5 Millionen Urlauber an Bord von LTU-Maschinen auf dem Weg in die Ferien in den Genuß von 30 sekündigen Werbespots kommen. Komplettiert werden die Werbeanstrengungen ausserdem durch typische Werbemaßnahmen wie Aussenplakatierung sowie Promotionaktionen z. B. in Freizeiteinrichtungen oder bei Musikveranstaltungen.

HALLofGAMEs Meinung:
"Urlaubszeit ist Game Boy Zeit"? Wem das dank eines Nintendo-Spots erst im Ferienflieger auffällt, der ist ein bißchen zu spät dran, oder? Doch jetzt mal im Ernst: Am Beispiel des Game Boy Advance beweist sich mal wieder die Richtigkeit eines alten Lehrsatzes der Branche, der da lautet: Software sells Hardware! Bei aller gelegentlich am GBA Display laut werdenden Kritik, wer mobil spielen will, für den führt hardwaremässig kein Weg am GBA vorbei. Softwareseitig ist Nintendos jüngster Game Boy Sproß dagegen nach wie vor eine Zumutung für die Geldbeutel der potentiellen Spieler und genau an diesem Punkt relativiert sich jede mögliche Wirkung einer Preissenkung der Hardware. Mit Modulpreisen häufig deutlich über 50 Euro ist es doch kein Wunder, wenn die Spieler, vielleicht sogar schweren Herzens, lieber zu geldwerteren Produkten für eine der drei aktuellen Heimkonsolen greifen!

Quelle: www.mcvonline.de

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