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Microsoft nimmt Stellung zur XBox in Japan


1 Bilder Microsoft nimmt Stellung zur XBox in Japan
Nachdem ja gestern von Famitsu die Hardwareverkaufszahlen in Japan bekanntgegeben wurden, nach denen bekanntlich sogar weniger Einheiten von Microsofts neuer Konsole verkauft wurden als vom Wonder Swan oder der Dreamcast, hat sich nun Robbie Bach, der Chief Officer der XBox, zu Wort gemeldet. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erleuterte er, dass in Japan pro XBox immerhin 1,6 Spiele gekauft werden, wohingegen im Vergleich der direkte Konkurrent Sony mit der PS 2 so kurz nach deren Einführung nur ein Verhältnis von 1:1 hatte. Dies seien für Microsoft sogar erfreuliche Nachrichten, da man ja bekanntlich an der Hardware ohnehin Verluste mache und die Gewinne über die Software eingefahren werden sollen. In den USA hingegen würden pro XBox sogar 3,8 Spiele verkauft und in Europa läge die Quote immerhin noch bei 2,2:1.
Letztendlich gab Bach dann aber immerhin zu, dass die Verkäufe hinter den Erwartungen zurückblieben, aber dass man von Anfang an gewusst habe, dass es ein schwerer Markt werden würde und man immer noch erwarte, dass sich mit Geduld und Hartnäckigkeit alles zum Guten wende. In Japan fehle einfach noch die nötige Software, allem voran ein zugkräftiges RPG, da die japanischen Entwickler, welche in diesem Genre ja unbestritten spitze sind, sich bisher noch nicht hätten mit der XBox anfreunden können. Trotzdem würde die XBox dort mittlerweile verstärkt unterstützt und es brauche eben seine Zeit, um die nötigen Beziehungen herzustellen. Man könne ja auch nicht erwarten, dass man nach Japan kommt und innerhalb von 3 Wochen zu allen die tollsten Beziehungen habe, das dauert eben alles seine Zeit, und insofern gäbe es für Microsoft noch viel zu tun.

Eric_Dravens Meinung:
War ja klar, dass Microsoft die eigentlich vernichtende Statistik nun erst einmal schönredet, aber zumindest hat man erkannt, dass es in Japan noch viel zu tun gibt, um die XBox dort auf einen grünen Zweig zu bringen. Und man gab ja nun auch zu, dass die XBox ein wenig hinter den Erwartungen zurückbliebe, aber ganz so hart hat man sich den japanischen Markt wohl doch nicht vorgestellt. Aber dass schlechtere Verkaufszahlen als die Dreamcast oder der Wonder Swan wie ein Schlag ins Gesicht für Microsoft waren, sowas wird man natürlich niemals zugeben, da gibt man sich doch lieber kämpferisch.

Quelle: www.computerandvideogames.com

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