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Microsoft äussert sich zu Softwarepiraterie


1 Bilder Microsoft äussert sich zu Softwarepiraterie
Auch wenn man annehmen könnte der Softwaregigant aus Redmond wäre vollauf damit beschäftigt der XBox zum Erfolg zu verhelfen, kann und muß sich der Konzern natürlich auch mit anderen Themen beschöftigen. Das dabei nicht immer nur Softwareprodukte rauskommen zeigt eine aktuelle Meldung des Branchendienstes Gamesmarkt.de. Danach hat Microsoft unter dem Titel "Pirates of the Information Age" kein spannendes Spieleabenteuer, sondern ein erschreckendes Essay zum Thema Softwarepiraterie veröffentlicht.

Demnach schätzt Microsoft, das 40% aller weltweit benutzten Software illegal ist, selbst in den USA, die härter gegen dieses Unwesen vorgehen als viele asiatische und osteuropäische Staaten soll die Quote noch bei 25% Raubkopien liegen. Was von zu vielen Usern immer noch als Kavaliersdelikt entschuldigt wird, zieht nach Erkenntnissen von Microsoft erhebliche Folgeschäden nach sich. Demnach vernichte das Kopierunwesen alleine in den USA 120.000 Arbeitsplätze, mit denen sage und schreibe 5,6 Milliarden Dollar an Gehältern erwirtschaftet worden wären. Daraus ergibt sich gleichzeitig ein Verlust an Steuereinnahmen von mehr als 1,5 Milliarden Dollar. Die weltweiten Schäden schätzt man bei Microsoft auf insgesamt 12 Mrd. Dollar.

Trotz dieser Verluste wendet Microsoft sich gegen staatliche Massnahmen im Bereich Kopierschutz. Die Bekämpfung der Softwarepiraterie geht ohne staatliche Eingriffe nach Meinung des Softwareriesen schneller und effektiver vor sich.

HALLofGAMEs Meinung:
Ich kenne all die Entschuldigungen der Raubkopierer und in der Tat wird viel verkauft, was sein Geld nicht wert ist! Aber das entschuldigt eben nicht alles! Jeder, der kopieren in Ordnung findet, sollte sich einfach mal vorstellen, wie es wäre, heute zur Arbeit zu gehen und kein Geld mehr zu kriegen, weil irgendwer seine Arbeitsergebnisse geklaut und hinterrücks billiger dem Chef angeboten hat... Und wer noch nicht soweit ist, arbeiten gehen zu müssen, der kann vielleicht mal über sein langes Gesicht nachdenken, wenn Papi eines Abends nicht mehr die Kohle für einen Pack Rohlinge springen lassen kann, weil sein Geld jetzt jemand anders verdient!

Quelle: www.mediabiz.de

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