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London: Krank durch Videospielen


1 Bilder London: Krank durch Videospielen
Wir haben es immer geahnt, aber nun ist es raus: Videospielen macht krank! Wie die renommierte Nachrichtenagentur Reuters meldet, sollten britischen Ärzten zufolge vibrierende Gamepads und Lenkräder mit Warnhinweisen auf mögliche Gesundheitsschäden versehen werden. Laut Reuters haben Ärzte des Great Ormond Street Children's Hospital in London das Thema sogar schon bis in British Mdical Journal gebracht.

Auslöser der Aktion ist ein 15 jähriger Patient, der nach bis zu siebenstündigem täglichen Spiel mit vibrierenden Controllern geschwollenen Händen und Schmerzen ins Hospital kam. Festgestellt wurde ein sogenanntes Hand-Arm Vibrations-Syndrom, das seit 1985 sogar als Berufskrankheit anerkannt ist.
Immerhin gaben die Ärzte zu, daß derart exzessiver Spielgenuß wohl nicht mit den Empfehlungen der Hersteller in Einklang zu bringen sei, weshalb der 15 Jährige wohl anders als von dem Syndrom betroffene Industriearbeiter wohl weder Entschädigung noch Rente bekommen wird. Für einen Einzelfall hält man den jungen Marathonzocker allerdings auch nicht!

HALLofGAMEs Meinung:
Skandal: Schon nach nur sieben Stunden Vibration täglich kann man krank werden? Wer hätte das gedacht? Wo soll das noch hinführen, ist am Ende wertvoller Spinat kiloweise genossen etwa auch ungesund?
Wie heisst es so schön: Allein die Dosis macht das Gift! Und das gilt eben auch für die Zockerei. Das man in London allerdings gleich so aus dem Häuschen ist, wundert mich schon. Aber vielleicht sind Selbstverständlichkeiten wie diese im maroden britischen Gesundheitssystem tatsächlich inzwischen große Erkenntnisse.


Quelle: www.reuters.com

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