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Legale XBox-Chip Entwicklung gescheitert


1 Bilder Legale XBox-Chip Entwicklung gescheitert
Meldungen, dass für diverse Konsolen verschiedenste ModChips produziert und auch vertrieben worden sind, sind grundlegend keine wirkliche Neuigkeit mehr. Und auch das die aktuellen Konsolen-Favoriten (XBox, Play Station 2 und GameCube) immer wieder Grundlage für den Versuch von Chip-Entwicklungen sind, gehört fast schon zum Alltag. Weniger alltäglich ist dagegen das Vorgehen einer Truppe, die sich „Enighma-X“ nennt, und die gleichfalls einen ModChip mit dem Namen „Xtender“ für die XBox kreieren wollten. Offensichtlich habe man bereits mit den Entwicklungen begonnen und um sich passend abzusichern, wandte man sich an einen Rechtsanwalt, der die Sachlage überprüfen sollte. Unterm Strich hat man so versucht, einen legalen Weg für Importspieler zu schaffen. Leider blieb es aber bei dem Versuch, denn so wie es scheint, hat man auch hier (wie unlängst bei Sony) gegen die Chip-Hersteller entschieden. Ruft man sich die Homepage der „Enighma-X“ Truppe auf, bekommt man lediglich noch folgende Information: „After speaking to lawyers we feel that we must not do this project anymore. There are many other chips and methods for guys to play with anyway so have fun and good luck to everyone out there.“ Übersetzt bedeutet dies so viel wie „wir haben es probiert, aber aufgrund der Tatsache, dass es genügend andere Projekte dieser Arbeit gibt, stellen wir unsere Arbeiten ein”! Was nun wirklich dahinter steckt und welche Auskünfte die Truppe tatsächlich erhalten hat, bleibt etwas im dunkeln. Dennoch ist aber mehr als denkbar, dass man (wahrscheinlich „Microsoft“-seitig) ähnliche Absichten hegt, die einst auch Sony zum Prozessgewinn verholfen hat (wurde hier auch auf „Gamezone“ berichtet).
Man kann jetzt über diese Entscheidung urteilen wie man möchte, dennoch sollte man den Aspekt, dass die Jungs auf legalem Weg arbeiten und damit ihren Chip anbieten wollten, in jedem Fall hoch anrechnen.

Van_Helsings Meinung:
Tja, man kann darüber wirklich denken was man will und grundsätzlich bin ich ohnehin kein Fan von diesen ModChips. Versuch macht klug und kostete mich eine Dreamcast! Seit diesem Vorfall besorge ich mir schlichtweg beide Konsolen (europäische und amerikanische Version) und fahre damit mehr als gut. Dennoch finde ich es etwas schade, dass man hier eine Möglichkeit genommen hat, die man durchaus hätte gut aufziehen können. Immerhin waren die Jungs nicht skrupellos, sondern haben versucht einen legalen Weg zu finden – was ich ihnen in jedem Fall mehr als nur anreche. Aber so ist die Rechtssprechung nun einmal und damit müssen sich die Jungs von „Enighma-X“ anbfinden genauso wie potentielle Abnehmer.
Als Information sei noch gesagt, dass die Quellenseite noch einiges mehr an Material zum Thema zum Lesen zur Verfügung stellt; vor allem auch die generelle Entwicklung des „ModChip Marktes“ und man nimmt sich auch der Vorfälle „Sony“ betreffend sehr ausführlich an. In jedem Fall eine interessante Gegenüberstellung und lesenswert (englische Sprache).

Quelle: www.eurogamer.net

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