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Klage gegen „die Spielemacher“ erfolgreich abgewiesen


1 Bilder Klage gegen „die Spielemacher“ erfolgreich abgewiesen
Ich gehe davon aus, dass sich noch einige an das Highschool Massaker im April 1998 in Littleton, Bundesstaat Clorado erinnern können. Das Massaker, welches wohl als“ Trenchcoat-Massaker“ in die traurige Geschichte eingegangen ist. In Folge dieses Attentates hatten die Hinterbliebenen Klage gegen 25 Spielehersteller, Vertriebsfirmen und Filmstudios erhoben und diese vor Gericht gebracht. Grund hierfür sei gewesen, dass man hier den Auslöser (Games, Filme) für die furchtbare Tat sieht und das man hier entsprechend mit einem Strafmaß handeln muß. Gefordert waren nach vorliegender Meldung fünf Milliarden US-Dollar als Entschädigung. Zu den Beklagten gehörten u.a. namhafte Firmen wie Nintendo, id Software, GT Interactive, Activision, Sega, Sony und Virgin Interactive. Besonders hatte man id Software im Auge, die wegen ihrer ja in Deutschland indizierten Games wie Doom oder Quake 3 angegriffen worden sind. Nach Aussagen der Hinterbliebenen besaßen die beiden Amokläufer diese Games und gleichfalls sei eine Fanseite von ihnen betrieben worden. Als Grund habe dies wohl für die Kläger ausgereicht.
Wie nun aber heise.de bereichtet, ist die Klage abgewiesen worden – allerdings ohne bisherige Bekanntgabe der Gründe für die Klageabweisung. Man beruft sich hierbei auf einen Artikel des Wall Street Journal! So darf man davon ausgehen, dass eine entsprechende Begründung folgen wird.
Ferner nimmt man noch dazu Stellung, dass bereits im August des letzten Jahres ein US-Gereicht den französischen Puplisher Eidos in diesem Falle auch frei gesprochen hat, denn eine Schuld, dass man für das Massaker mit verantwortlich sei oder gar mit Vorlagen gedient habe, konnte nicht nachgewiesen werden. Das man dieses Urteil damals mit Erleichterung seitens Eidos aufgenommen wurde, ist mehr als verständlich. Auch sehe man bei Eidos diese wohl wichtige Entscheidung als grundsätzlichen Erfolg für alle Spiele-Puplisher!

Van_Helsings Meinung:
Auf jeden Fall ist es schlimm, was damals passiert ist – keine Frage! Aber ich finde, man hat es sich da zu einfach gemacht! Es ist immer leicht, die Schuld an einem Geschehen jemanden anders zu geben, als sich selbst eingestehen zu müssen, dass man selbst vielleicht auch Fehler gemacht hat. Und ich denke, so dürfte vermutungsweise die Grundlage für die Entscheidung des Gerichtes ausgesehen haben. Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass kein Spiel dazu in der Lage ist jemanden zum Mörder zu machen. Aber alles in allem eine traurige Angelegenheit und sie zeigt, welche Probs wir eigentlich in der Gesellschaft haben.

Quelle: www.heise.de

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