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Japaner verbünden sich gegen Software-Piraten


1 Bilder Japaner verbünden sich gegen Software-Piraten
In dem Maß, indem das japanische Konsolenbusiness die unerschlossenen Märkte der asiatischen Nachbarn in Visier genommen hat, in dem Maß nahm als unerwünschter Nebeneffekt auch die Software-Piraterie zu. Spätestens seit dem Launch der PS2 in Süd Korea, traditionell ein Land indem die Spielebranche einen Großteil ihrer Umsätze in den unzähligen Internet-Cafés des Landes macht, statt durch den Verkauf von legaler Software, nahm die Sache bedrohliche Ausmaße an. Insbesondere der japanische Entwickler Konami bekam dies früh über sein Spitzenprodukt "Metal Gear Solid 2" zu spüren und startete deshalb in der Vergangenheit schon einige Kampagnen auf eigene Faust, durchaus mit Erfolg.

Diesem Beispiel eifern nun fünfzehn der führenden japanischen Entwickler, darunter Sony und Nintendo, nach und wollen zu diesem Zweck die private Organisation "Promotion Against Overseas Piracy" gründen, um mit ihrer Hilfe die Piraten zur Strecke zu bringen. Zu diesem Zweck wird die Organisation in mehreren asiatischen Staaten Büros eröffenen und von dort nicht nur auf eigene Faust Softwarefälscher über- und der Justiz zuführen, sondern auch verstärkt in Dialog mit den entsprechenden offiziellen Stellen treten.

HALLofGAMEs Meinung:
Das man mit dem PS 2 Launch in Süd Korea in Puncto Piraterie bildlich gesprochen ins Wespennest sticht, hätte man ahnen können. Nicht nur, daß dort die Kaufkraft niedriger ist, generell wird hier das Geld eben auch eher für andere Segmente, sprich Online-Gaming ausgegeben. Vielleicht hat man es ja auch, wurde aber dann doch von dem tatsächlichen Ausmaß trotzdem überrascht. Gegen Piratenparadiese wie Hong Kong und Süd Korea dürften unsere hiesigen Verhältnisse zumindest im Bereich der Next Generation Konsolen geradezu harmlos wirken.

Quelle: www.xengamers.com

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