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Interview mit Shigeru Miyamoto und Satoru Iwata


1 Bilder Interview mit Shigeru Miyamoto und Satoru Iwata
Wie Tendoplanet berichtet, hat das deutsche Printmagazin N-Zone ein Interview mit Shigeru Miyamoto und Satoru Iwata (Direktor von Nintendo of Japan) veröffentlicht. In diesem Sprechen die hochrangigen Nintendoleute über ihre Vergangenheit und natürlich auch der Zukunft. Alles hing aber mit einem Thema zusammen, und zwar der neuesten Nintendo Konsole, dem Nintendo GameCube.

Einer der ersten Themen die sie sich dann widmeten war die Vergangenheit. Hier wollte der N-Zone Redakteur von Nintendo wissen, was sie aus den Erfahrungen der letzten zehn Jahren gelernt haben. Nintendo empfand die Entwicklum zum Nintendo 64 als eine große Herausforderung. Im Grunde musten sie neu Erfahrungen vor allem im 3D Bereich sammeln. Aus den Fehlern, die Nintendo mit dem Nintendo 64 gemacht habe man nun gelernt. Auf den GameCube seien Spiele ja einfach zu programmieren. Das erleichtere die Enticklung und verkürze die Entwicklungszeit. Die Tatsache, dass man zum Beispiel auch den Grafikchip optimiert habe und diverse Komplikationen, die man beim Entwickeln von Nintendo 64 Spiele hatte, minimiert habe, würde bei der Entwicklung nochmals helfen. Man könne nun besser ein Spiel vorausplanen, ohne im nachhinein alles nochmals überarbeiten zu müssen. Dies alles stellt ja nicht unbedingt eine Neuegkeit dar. Viele Entwickler haben ja das gleiche auch schon behauptet.
Desweiteren hat man Nintendo gefragt, was sie von der Konkurenz, also Microsofts Xbox und der Sony Playstation 2 halten würden. Grundsätzlich begrüße man einen Wettbewerb. Denn nur durch diesen würde das Thema Videospiele in aller Munde bleiben. Zudem belebt es den Markt selber. Denn eines wäre natürlich äuserst schlecht, wenn es den Markt nicht mehr geben würde. Doch im Grunde kümmere Nintendo sich nicht um die Konkurenz, sondern um eigene Ideen. Daraus würden laut Miyamoto einzigartige Spielprinzipien entstehen. Ein Beispiel dafür ist natürlich Pikmin.
Schließlich hat N-Zone auch nochmals nachgehackt, warum Nintendo ihre neue Konsole jetzt doch erst so spät auf den Europäischen Markt bringt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Xbox (zum Zeitpunkt des Interviews) in kürze erhältlich sein wird. Somit habe diese ja einen gewissen Vorteil gegenüber Nintendos GameCube, da sie schon jetzt an die Gamer verkauft werden könne. Nun legte die beiden von Nintendo eine recht gute, zumindes logische Erklärung ab. Nintendo wolle am Launchtag genügend Einheiten des GameCube zur Verfügung haben. Hätte man die Release früher gehabt, wären es zu wenig gewesen. Dies hätte viele Spieler und auch die Händler ebenfalls (und das warscheinlich noch viel mehr) entäuscht. Denn was ist schlimmer, als wenn man die Konsole haben könnte, diese aber ausverkauft sei. Ein anderer angenehmer Grund sei doch ganz eindeutig, dass man viele verschiedene Spiele am Ersttag schon zur Auswahl haben wird. Daher habe man sich , und Iwata beteuerte dass es eine schwere Entscheidung gewesen sei, für eine soch späte Release entschieden.
Zuletzt sprach man noch das Thema Onlinespiele an. Nach den Aussagen des Interviews würde Nintendo, im Gegensatz zu all den Informationen, die in letzter Zeit im Internet kursierten, schon für einen Onlinebetrieb bereit sein. Nintendo würde im Moment die Server, die den GameCube unterstützen werden aufbauen. Genauso würde man auch an Spielen arbeiten, die diese Onlinefunktion unterstützen werden. Doch, wie Miyamoto meinte, würde sich im Moment die Onlinefunktion nicht rentieren und verwies dabei auf die Onlinespiele, die es schon gibt. Daher würde man sich zuückhalten. Doch sei man jederzeit bereit, sofort die volle Onlinefähigkeit zu unterstützen. Er sprach dabei auch gleich das ergeizigste Onlineprojekt überhaupt an. Nämlich Segas Phantasy Star Online. Dessen Entwicklung würde auf Hochtouren laufen und definitiv auch in Europa veröffentlicht wird. Abgeschlossen wurde das Interview mit einigen Kleinigkeiten, die nicht weiter erwähnenswert sind.

perfect007s Meinung:
Na das mit der Onlinefunktion finde ich doch recht interessant. Vor kurzem hieß es ja noch, dass man da nichts rausrücken will, aber Nintendo ist ja, laut dem Interview, beriet, sofort die Onlinefunktion aufzunehmen. Auch das Miyamoto PSO erwähnt finde ich da recht merkwürdig. Aber scheint dies mit der vor kurzem veröffentlichten News von Sega, dass sie PSO mit Onlinefunktion am GameCube auf ihrer eigenen Messe vorstellen möchten, übereinzustimmen.
Ich habe das Interview in der Zeitschrift auch gelesen. Ich muß echt mal sagen, auch wenn ich diesen Mann sehr schätze, Mastermind Shigeru Miyamoto mir da etwas zu hochnäsig vorkam. Auf der Quellseite kommt das nicht so rüber und ich habe das hier auch „normalisiert“, doch wie man im Orginaltext lesen kann, merkt man, dass er seinen Spielen und der Nintendokonsole als das absolut Beste ansieht. Hier mal eine kurzes Zitat vom ihm: „Aber natürlich bin ich der Meinung, dass der GameCube die Nummer eins ist. Er ist die beste Plattform mit der man unsere einzigartige Spielprinzipien umsetzen kann (...)“. Er scheint wirklich überzeugt von den Nintendoprodukten zu sein :-) .

Quelle: www.tendoplanet.de

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