Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Interplay verzichtet auf Klage gegen Gründer


1 Bilder Interplay verzichtet auf Klage gegen Gründer
Brian Fargo, der kürzlich gefeuerte Gründer von Interplay wird nun doch nicht verklagt. Dies war angekündigt worden, nachdem ihm vom Mehrheitseigener Titus Interactive Vertragsbruch vorgeworfen worden war. So sei er Verpflichtungen nicht nachgekommen und habe ausserdem versucht, Interplay-Mitarbeiter für eine neue Firma vertragswidrig abzuwerben. Hierzu war seinerzeit ein einziges Statement von Seiten Fargos über dessen Anwalt bekannt geworden, der die Vorwürfe ins Reich der Erfindung verwies. Überraschend gaben beide Seiten nun bekannt, daß die Angelegenheit inzwischen einvernehmlich beigelegt worden seien. Dabei wurden auch jetzt leider weder Angaben über die damals weitgehend vagen Vorwürfe gemacht, noch darüber, wie die Eingung der beiden Parteien inhaltlich aussieht.

HALLofGAMEs Meinung:
Es wird immer deutlicher Bei Interplay wird aufgeräumt! Nach Finanzspritze und der Sicherung wichtiger Lizenzen wurde eine weitere, unappetitliche Altlast beseitigt. Und das ist gut so, denn ein Rechtsstreit zwischen einem Unternehmen und dessen Gründer trägt nie zum Betriebsfrieden bei. Jetzt kann man sich wieder auf die eigentliche Arbeit besinnen und ein Kompliment gebührt auch dem französischen Mehrheitsgesellschafter Titus. Hier wird nicht einfach platt gemacht und ausgeschlachtet, sondern längerfristig gedacht. Ich glaube das diese offenbar eher französische Art der Geschäftspolitik mitverantwortlich ist dafür, daß hinter den japanischen und amerikanischen Spielefirmen, mit Infogrames, Ubi Soft, Vivendi und last but not least Titus Interactive inzwischen eine kraftvolle französische Allianz erhebliche Marktbedeutung erringen konnte. Der Spielestandort Europa kann dankbar dafür sein!

Quelle: www.mediabiz.de

e_gz_ArticlePage_UC_Spiele