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Interplay droht Börsenrausschmiß


1 Bilder Interplay droht Börsenrausschmiß
Spielepublisher scheinen es momentan an der amerikanischen Technologie-Börse NASDAQ grundsätzlich schwer zu haben. Nachdem vergangenen Freitag die Aktien des Publishers Take Two (wie berichtet) nach dreieinhalbwöchiger Zwangspause wieder zum Handel zugelassen wurden, steht mit der schwer angeschlagenen Interplay nun der nächste Spielepublisher im Fadenkreuz der Börsenaufsicht. Dem Branchendienst MCV zufolge hat man dem Publisher nun von Seiten der NASDAQ sogar gleich den Rauswurf aus der Technologiebörse angedroht.

Der Grund: Interplays Anteilscheine erfüllen seit geraumer Zeit nicht mehr die Anforderungen, welche die NASDAQ an die gelisteten Unternehmen stellt! So habe der Marktwert der Company in den letzten dreissig Tagen weder den vorgeschriebenen Mindestwert von 15 Millionen Dollar erbracht, noch haben die Anteilscheine den vorgeschriebenen Wert von 3 Dollar pro Anteil halten können. Demenstprechend ist Interplay nur noch auf Abruf börsennotiert. Schafft es das Unternehmen nicht innerhalb von 90 Tagen bzw. bis zum 15. Mai den Handel der eigenen Anteilscheine nachhaltig und vor allem wertsteigernd zu beleben, wird das Unternehmen zwangsweise ausgelistet.

HALLofGAMEs Meinung:
Meiner Meinung nach war es das für Interplay an der Börse. Weshalb sollte Mehrheitseigner Titus, dessen Engagement ja wohl einer der Hauptgründe für den eingeschlafenen Handel mit Interplay-Aktien sein dürfte, Zeit und Geld investieren, um den -man kann es leider nicht mehr anders sagen- Trümmerhaufen Interplay börsenfähig zu halten?

Quelle: www.mcvonline.de

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