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Immer noch Trouble bei Interplay


1 Bilder Immer noch Trouble bei Interplay
Der schwer angeschlagene Publisher Interplay kommt auch sechs Monate nach der Übernahme durch den französischen Publisher Titus nicht zur Ruhe. Nach monatelangen Querelen verließ nun auch Brian Fargo, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Interplay das Unternehmen. Damit ist die alte Führungsmannschaft komplett von Bord und den Franzosen bleibt nur noch wenig Zeit, Interplay wieder in sichere Fahrwasser zu lenken.

Dsa ehemalige Vorzeigeunternehmen ist in desaströsem Zustand. So lasten nicht nur die erheblichen Verluste der vergangenen drei Jahre auf dem Unternehmen, besonders schwer wiegt auch der Verlust der kommerziell wertvollen Star Wars und Dungeon & Dragon Lizenzen, sowie eine Schadensersatzklage durch den früheren Partner Bioware, der sich von Interplay geprellt fühlte.

Als letzter nennenswerter Aktivposten ist Interplay jetzt nur noch die Matrix Lizenz geblieben. Das erste Matrix-Game wird seit längerem von Shiny Entertainment entwickelt und soll Gerüchten zufolge in katasrophalem Zustand sein, was von Brian Fargo allerdings dementiert wurde.

HALLofGAMEs Meinung:
Schade drum! Interplay hatte häufig Games im Programm die sich wohltuend vom Mainstream abhoben, wofür Ihnen aber leider auch oft der finanzielle Erfog versagt blieb. Unter den gegeben Vorraussetzungen wird Interplay wohl kaum mehr zu retten sein. Und irgendwann in ein paar Jahren kauft Infogrames dann die Namensrechte und lässt Interplay als Label weiterleben, so wie sie es bereits mit Atari gemacht haben!

Quelle: www.eurogamer.net

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