Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Funktionsstörungen durch Videospiele?


1 Bilder Funktionsstörungen durch Videospiele?
In der letzten Zeit gab es ja – auch hier auf GameZone – einige interessante (und auch unterhaltsame) News zum Thema Videospiele mit der Frage, in wie weit sie den Spieler krank machen bzw. beinträchtigen können oder auch nicht. Dabei wurden passende Theorien zu Tage gefördert (die mehr oder weniger überzeugen konnten), man stütze sich auf entsprechend durchgeführte Experimente (die aber teilweise eine passende Repräsentanz vermissen ließen) oder nahm einfach Bezug drauf, dass ein paar wenige Spieler schlussendlich zu lange vor der Konsole verweilt haben. Dieser Themenbereich scheint unerschöpflich zu sein und vor allem für Studien immer wieder interessant. Einen neuerlichen Beweis findet diese Aussage in einer Studie, die von japanischen Wissenschaftlern der „Japanese School of Health“ durchgeführt worden ist. Nachteilig empfinde ich aber bei der Meldung, die auf Xengamers.com nachgelesen werden kann, dass man – vorsichtig ausgedrückt - nicht wirklich von einer repräsentativen Untersuchung ausgehen kann. Denn meiner Meinung nach ist primär die Anzahl der Teilnehmer maßgeblich und nicht aus welchem Umfeld sie kommen. Dies sollte man auch für die Auswertung, die ich gleich aufführen werde, berücksichtigen. Denn das zusammengefasste Ergebnis bzw. Aussage von „30% der Probanden“ wirkt wie eine „leere Zahl“. Denn von 30% wie vielen tatsächlich teilgenommenen Probanden? Von 1000 Probanden wäre es ansatzweise, von 50 Probanden dagegen eher wenig bis eigentlich gar nicht aussagekräftig! Unabhängig davon, ist man – die Prozentangabe außen vor gelassen – zu einem gesamt interessanten wenn auch irgendwie unterhaltsamen Ergebnis gekommen. Wie schon angesprochen, hat man Probanden unterschiedlicher Herkunft gepaart mit verschiedenen Eigenschaften zu diesen Test heran gezogen. So sind alle verschiedenen Alters, weisen unterschiedliche Schlafgewohnheiten auf (wobei ich mich frage, wie das zusammen steht?) und weisen sich durch unterschiedlichen Bildungsstand aus. Alle Probanden hat man min. eine Stunde spielen lassen, bzw. die Spielzeit dann entsprechend verlängert. So kam dann zu dem Ergebnis, dass es keine gesundheitlichen Schäden bzw. zu Erkrankungen kommen kann, wenn man bis zu einer Stunde spielt. Überschreite man diese Zeit, so die Untersuchung, könne es zu Funktionsstörungen beim Spieler kommen. Die Funktionsstörung beträfe angeblich einen Hang zur Leichtsinnigkeit und würde dazu führen, dass Probleme entstehen, wenn man seine normalen Alltagsaufgaben wieder aufnehme. Welche Probleme konkret entstehen, wurde allerdings nicht aufgeführt. Dafür aber die Tatsache, und damit kommen wir zu dem Zahlenwert zurück, 30% der vorzugsweise weiblichen Probanden, die sich derzeit im Studium befinden, würden unter dieser Funktionsstörung leiden. Hierzu gibt es dann eine entsprechende Erklärung von Professor Seiji Osawa, die da besagt, dass es während dem verlängerten Spiel von mehr als einer Stunde zu entsprechenden Blutdrucksschwankungen kommt und diese dann die Störungen auslösen würden. Schade hierbei ist allerdings, dass man hier keine näheren Erläuterungen präsentiert hat, die einem mehr Aufschluss über das Zusammenspiel von Blutdruck und der angeblichen Funktionsstörung geben würden.

e_gz_ArticlePage_UC_Spiele