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E3: PC-basierte Handheld-Konsole von VIA


1 Bilder E3: PC-basierte Handheld-Konsole von VIA
VIA stellt anlässlich der E3 eine Handheld-Spielekonsole vor. Das Unternehmen betritt damit Neuland, bisher waren die Taiwanesen vor allem als Hersteller von Mainboard-Chipsätzen bekannt. Die "Eve Mobile Gaming Console" basiert auf Embedded-Windows-XP und soll dadurch kompatible zu PC-Spielen sein. Entwickelt wurde das Gerät in Kooperation mit MoMA (Ministry of Mobile Affairs) und den Meyerhoffer Studios.

Für die Rechenleistung sind ein VIA Eden-N-Prozessor mit 533 MHz und ein 128 MByte großer Arbeitsspeicher zuständig. Zudem ist die Mobil-Konsole mit einer 20-GByte-Festplatte, einem CompactFlash-Slot, zwei USB-2.0-Ports, Wireless-LAN und einem TV-Ausgang ausgestattet. Das 4-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und wird von dem DirectX-9-kompatiblen S3-Grafikchipsatz "Graphics UniChrome Pro IGP" angesteuert. Der Bildschirm ist beispielsweise doppelt so groß wie Nokias N-Gage und soll sich daher auch zur Wiedergabe von Videos eignen.

Zur Steuerung stehen zwei Mini-Joysticks sowie sechs Tasten zur Verfügung. Energie erhält das Eve Mobile entweder über ein separates Netzteil oder zwei Lithium-Ionen-Akkus. Derzeit existiert die Handheld-Konsole nur als Prototyp, soll aber bereits Anfang 2005 auf den Markt kommen.

Nähere technische Details gibt's auf der VIA-Webseite unter:
http://www.via.com.tw/en/VInternet/eve.jsp

speicherguide.des Meinung:
Die Vorstellung des »Eve Mobile Gaming Console« ist sicher eine Überraschung. Andererseits verwundert es aber auch, dass es so lange gedauert hat, bis jemand auf die Idee kam, ein Mini-Notebook zur Handheld-Konsole »abzuspecken«. Ob sich das Gerät in Europa zu einem Verkaufserfolg entwickelt, dürfte in erster Linie vom Preis und von der Umsetzung der Spiele abhängen. Nachdem VIA nicht für große Marketing-Aktionen bekannt ist und von den anderen beiden Mitentwicklern noch keiner etwas gehört hat, dürfte es schwer fallen gegen Konkurrenten wie Nintendo und Sony anzukommen. Zunächst dürfte der Zielmarkt in Asien liegen.


Quelle: www.tomshardware.de

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