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Die Macher von „Fighting Legends Online“ sind pleite


1 Bilder Die Macher von „Fighting Legends Online“ sind pleite
Wenn ich so die letzte Zeit überdenke, dann gab es doch einige News, in denen ähnliche Thematiken wie Verluste, Schließungen, usw. behandelt worden sind. Eine neuerliche Schließung, veröffentlicht auf Krawall.de, reiht sich nun ein. Die Entwickler des MMORPG „Fighting Legends Online“, Maximum Christ Studios, haben ihre Tore geschlossen. Nach vorliegenden Meldungen haben man Gläubigerschutz unter Anwendung des US-Konkursrechts gestellt. Krawall beruft sich hierbei auf einen Bericht von AVault und auf HomeLAN Federation & Alliance. In dem Zusammenhang bezieht man sich auf einen ehemaligen Mitarbeiter, der sich auf dem Diskussionsboard der Maximum Christ Studios zu Wort gemeldet hätte. Hier teilte er mit, dass die Firma eventuell von der Möglichkeit gebraucht machen wird und den Sourcecode für das Online-Game freigeben wird, damit es an ein anderes Unternehmen verkauft werden kann.
Neben dieser Information wurde ebenfalls mitgeteilt, dass die Schließung des Entwickler-Studios der Support für Fighting Legends Online eingestellt worden ist. Derzeit ist Stand der Dinge so, dass die Nutzer nun keine Gebühren mehr entrichten müssen, was auf den ersten Blick ja positiv erscheint. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn immerhin ist noch nicht geklärt, wie es mit dem Game-Server weiter geht. Es ist möglich, dass der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann, genauso kann der Server auch abgeschalten werden. Hierzu konnte noch nicht Stellung genommen werden, bzw. es gab keine Informationen. Somit bleibt dies Vermutung und die nächsten Tage / Wochen werden zeigen, wie es dann letztlich um den Server und damit die Spielergemeinde bestellt ist.

CharLus Meinung:
Tja, so schnell kann es gehen ... Ich persönlich finde es ein wenig schade, dass die Gründe für die Schließung nicht näher genannt worden sind. Immerhin gibt es bei solchen Prozessen mehr als nur einen Grund – wenngleich alles auf die finanzielle Schiene hinaus läuft. Aber die Fragen, die sich mir stellen, gehen da in unterschiedliche Richtungen ... Waren die Umsätze zu gering, dass man damit die Entwicklungskosten nicht auffangen konnte?! Waren die Betriebskosten zu hoch, bzw. hat man vielleicht falsch kalkuliert?? Für mich sind solche Fragen dahingehend wichtig, dass sie einem näher bringen, was letztlich passiert ist. Aber es ist davon auszugehen, dass man die nächste Zeit garantiert näheres dazu erfährt.

Quelle: www.krawall.de

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