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DarkBlack: weitere Infos


1 Bilder DarkBlack: weitere Infos
Unlängst wurde auch hier das sich neu in der Entwicklung befindliche Game „DarkBlack“ aus den gleichnamigen Entwicklerstudios in England angekündigt und etwas näher vorgestellt. Betreffend der Hintergründe zu dem Game, Entwicklungsstand als auch Infos zur Story waren aber eher spärlich und weitläufig gehalten, so dass man sich eher mittels der Screenshots einen Eindruck verschaffen konnte. Das sollte sich aber nun ändern, denn die Leute von HomeLan habe hierzu ein interessantes Interview online gestellt, welches mit Andy Elkerton (Producer bei DarkBlack) geführt wurde, in dem man bekannte und unbekannte Informationen zu DarkBlack erhält.
In dem Interview selbst kommen Themen zu Sprache, wie z.B. die grundlegende Idee zu dem Game, welche Genre man zugrunde legt und welche Ziele verfolgt werden sowie die Frage danach, warum man das Game nach dem Entwicklerstudio benannt hat. Die erst genannten Bereiche sind schon mit entsprechenden News auf Gamezone relativ beantwortet worden: Hingegen die Frage nach dem Gamename nicht! Diese Antwort ist allerdings einfach und banal: Der Name des Entwicklers spiegle genau die Effekte wieder, die man auch im Game präsentieren möchte und damit kam kein anderer Gamename in Frage- vor allem festgestellt hat man dies quasi „zwischen Tür und Angel“. So einfach kann also ein Gamename entstehen ... *g*
Die Story wurde gleichfalls noch einmal aufgegriffen, die ja im Ansatz zumindest, bekannt ist. Ergänzend kann man hier zufügen, dass man sich zunächst in einem recht ansprechend (familiären) Umfeld befindet, dass aber durch eine unerwartete globale Katastrophe vernichtet wird. Dazu gesellt sich ein nicht identifizierbares Objekt, dass in unserem Sonnensystem ausfindig gemacht wird und auf die Erde zusteuert aber nicht landet. Lediglich „im vorbei fliegen“ werden eine Art Sporen ausgesetzt, welche nur das Ziel haben alles zu infizieren, mit dem sie in Berührung kommen und die Konterminierten zu Aliens werden. Diesen Kreaturen, Monstern und Aliens wird man dann in ziemlich jedem Bereich des Games begegnen. Egal ob in einer zerstörten Stadt, in der Einöde oder einem Untergrundkomplex, der aber namentlich noch nicht bekannt ist. Auch wenn es, wie bekannt, keinen klassischen Levelaufbau geben wird, so wird man doch diverse größere Areale vorfinden, die sich dann wiederum in kleine Abschnitte und Bereiche untergliedern.
Auch die Genre-Einordnung wird nochmals aufgegriffen, und man beschreibt DarkBlack als „Puzzle Solving / Adventure Game“. Man wollte keinen x-ten Ableger eines Spiels schaffen, wie z.B. Myst oder Seventh Guest. Vielmehr sieht man Parallelen zu „Resident Evil“ oder „Silent Hill“ – welche zwar eine gewisse Action aufweisen, aber vielmehr dadurch bestechen, dass der Verstand des Spielers genutzt werden soll. Hierfür sollen viele verzwickte Situationen sorgen, die dem Spieler aufzeigen, wie verletzlich und ängstlich man in einer brenzligen Situation sein kann und unterm Strich nur mit überlegtem Handeln eine effektive Chance hat. Deshalb habe man auch auf übermäßige Bewaffnung der Hauptfiguren verzichtet. Was aber nicht bedeutet, dass keine Waffen zur Verfügung stehen werden. Allerdings wird es so aufgezogen werden, dass man die Waffen selbst nicht zum Gegner töten nutzen wird, sondern damit bestimmte Abfolgen auslöst, die dann das gleiche Ziel – die Gegnervernichtung – zeigen werden, so denn man clever genug vorgeht *g*.
Leider wurde auch dieses Mal nicht viel über die Hauptfiguren (zumindest wir in der Mehrzahl gesprochen, dass das von ausgehen kann, dass verschiedene Charaktere spielbar sein werden) gesprochen und man hat lediglich die Gegnerschar, die sich sehr, sehr vielseitig präsentieren wird, aufgeführt. Licht und Dunkelheit sollen hierbei dann eine gewissen Rolle spielen (die, die von Licht angezogen werden, und die, die es verschreckt). Außerdem kann man jetzt schon davon ausgehen, dass man nicht allem pflanzlichen positiv gegenüber treten sollte- denn auch die Pflanzen sollten als Monster und damit als potentielle Gegner auftreten. Was die Hauptfiguren angeht, dürfte aber zumindest interessant sein, dass diese aufgrund ihrer Emotionen agieren. So sollen sie in den Grundzügen in jedem Fall eher verwirrt und ängstlich sein und erst durch erfolgreiches Bestehen eine gewisse Stärke erlangen. Um bestehen zu können, gilt es nicht nur erfolgreich gegen die Monsterscharen vorzugehen sondern auch die – ebenfalls bekannt – Lösung der teilweise sehr kniffligen Rätsel zu absolvieren.
Weiterhin nicht uninteressant dürfte die Movie Playback Funktion sein, die das Spiel bieten wird. So kann man sich seine Spielerfolge mittels vorher festgelegten Kameraperspektiven noch einmal zu Gemüte führen. Angesprochen hat man auch mögliche Multi-Player Funktionen, die integriert sein sollen. Dabei wird in Betracht gezogen, dass eventuell die 4-Split-Screen Variante an den Start gehen soll, für diejenigen, die nicht online spielen wollen. Somit ergibt sich auch die Möglichkeit, dass DarkBlack online gespielt werden kann, und hier führt man auch auf, dass man dann vom bisher klassischen Single-Mode abweichen wird in Form diverser Umgestaltungen und vor allem mehr Waffen bieten wird.
Darüber hinaus wird noch über die eigene Engine, die dem Spiel zugrunde liegt, gesprochen und näher erklärt und man bekommt auch weiter Infos darüber, wie der Stand der Dinge in Sachen möglicher Publisher aussieht. Man habe diesbezüglich sehr viele Anfragen und stehe in den Verhandlungen. So dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, und ein passender Publisher ist gefunden. Wer hier allerdings in die „engere Wahl gekommen ist“, wurde nicht gesagt. In dem Zusammenhang erhält man dann zumindest auch – ansatzweise Infos darüber – auf welcher Plattform bzw. welchen Plattformen das Game erscheinen wird. Derzeit geht man ja noch davon aus, dass es für alle Next-Gen-Konsolen erscheinen wird und eine PC Version eventuell folgen soll. Der Aussage nach zu urteilen, kann sich dies aber ganz anders zeigen. Man will sich hier den Wünschen des Publishers sozusagen beugen und dessen Entscheidung akzeptieren wird. Abschließend bleibt noch zu sagen, dass man sich zeitlich im fünften Monat der Entwicklung befindet und somit ein Release-Termin noch nicht einmal ansatzweise bestimmt werden kann.

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