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Australische Verbraucherschützer für "Mod-Chips"


1 Bilder Australische Verbraucherschützer für
Nachdem Sony duch den Sieg im Rechsstreit gegen Channel Technologyals klarer Sieger aus dem "Mod-Chip" Streit hervorging, nimmt die Sache nun eine völlig unerwartete Wendung. Jetzt stellen die australischen Wettbewerbshüter ACCC die Rechtmässigkeit des Vorgehens in Frage und erheben schwere Vorwürfe gegen Sony Computer Entertainment (SCE). Sie betrachten das Verbot von "Mod-Chips" las wettbewerbsgefährdenen und sehen darain eine deutliche Benachteiligung der australischen Konsumenten. Die wären auf die Möglichkeit die Codeabfrage bei PSone und PlayStation 2 fast schon angewiesen. Da die dazugehörigen Spiele im australischen Handel nämlich regulär umgerechnet bis zu 70€ kosten, würden viele Spieler selbst beim Import via Internetbestellung billiger wegkommen.

Übrigens sind die australischen Wettbewerbshüter generell gegen regionale Beschränkungen dieser Art. Auch die Einschränkung bei DVDs durch die international gültige Einteilung der Welt in Regionalcodes hält man für rechtswidrig.

HALLofGAMEs Meinung:
Klasse! So muß das sein, denn auch ich finde, alle Menschen sollten Zugang zu vorhandenen Informationen haben, egal wo auf der Welt sie entsatnden sind. Und in diesem Sinne, sind auch Filme und Videospiele letztlich nichts als Informationen. Natürlich sollen und müssen die Interessen der jeweiligen Rechteinhaber geschützt werden, aber nicht durch die mit Handelsrechten begründete Quasi-Zensur wie sie heute stattfindet. Nur schade, daß ein kleiner, wenig besiedelter Kontinent am Rande der Welt den Lauf der Dinge wohl nicht aufhalten wird.

Quelle: www.mediabiz.de

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