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Aufruf zu Boykott von Videospielen in England


1 Bilder Aufruf zu Boykott von Videospielen in England
Wegen der teilweise drastisch hohen Preise ist nun in England eine Kampagne gegen die Überteuerung von Videospielen auf PC und Konsolen angelaufen.
Gleichzeitig wird dazu aufgerufen in der Zeit vom 1. bis 8. Dezember keinerlei Videospiele zu kaufen.
Da dies das für die Videospielindustrie so wichtige Weihnachtsgeschäft, in dem ca. 80 % der Jahresumsätze der Branche generiert werden, betreffen würde, erhofft man sich davon ein spürbares sinken der Softwarepreise.
Als Beispiel für die Macht der Konsumenten wird hier als der Preisverfall der X-Box genannt, der sich in England , durch den schleppenden Abverkauf innerhalb von 6 Monaten ungefähr halbiert hat.
Es wird propagiert, das es keine Gründe für die hohen Preise gäbe, da Film- und Musikproduktionen meist noch teuerer sind, der Endkunde allerdings für Musik-Cd's bzw. Film-DVD's um einiges weniger zahlt.
Als fairer Preis wird ein Preisbereich von 20 englischen Pfund angestrebt, was ungefähr 32 EUR entspricht.

soldier79s Meinung:
Ich glaube nicht das die Aktion etwas nutzen wird. Eine ähnliche Aktion im Zusammenhang mit der Teuro-Debatte hatte auch nicht die gewünschte Wirkung, da solche Aktionen von der Allgemeinheit nur wenig Beachtung finden.
Ich bin bereit für ein gutes Game, auch 50 EUR und mehr auszugeben. Der Vergleich mit den Musik und Filmproduktionen hinkt hier, da z.B. gerade in der Filmbranche eine viel größere Zielgruppe bedient wird und es für einen einzigen Kinofilm gleich mehrere Vertriebswege gibt. Erst Kino, dann Verleih, dann Kauf-DVD´s, dann Pay-TV und zuletzt auch noch das Fernsehen.
Für jede dieser Stationen gibt´s massig Geld. Also ein schlechter Vergleich.

Quelle: www.fairplay-campaign.co.uk

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