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Spider-Man: Ein wahrer Held! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Spider-Man: Ein wahrer Held! - Leser-Test von Ultraschall
Wer hat wohl nicht als Kind die Comics von Spider-Man verschlungen oder war nicht dieses Jahr im aktuellen Kinofilm zu Spider-Man. Diese Tatsache hat sich Activision als Vorbild genommen, um zu diesem Kinospielfilm ein Spiel namens "Spider-Man: The Movie" für die Playstation 2 zu programmieren, dass zeitgleich zum Film auf dem deutschen Markt erschiehn.

Zur Vorgeschichte zu dem Spiel "Spider-Man: The Movie", die wohl jeder kennen dürfte, ist zu sagen, das alles im Leben sehr oft recht harmlos beginnt und dann in einem großen Abenteuer endet.
So auch im Leben des Titelhelden des Spiels "Peter Parker", der bei einem Schulausflug in einem Labor von einer genetisch veränderten Spinne gebissen wird. Alsbald merkt unser Held, was dieser Biss für Auswirkungen auf ihn hat, denn er hat plötzlich die Fähigkeiten der Spinne übernommen, nur mit dem Unterschied, dass sie bei ihm um so größer zur Geltung kommen. Er kann nun Wände hochlaufen, Spinnenfäden verschießen und auch seine menschliche Kraft hat sich um einiges vervielfacht. Wie es sich für einen Menschen mit solchen übernatürlichen Fähigkeiten gehört, beschließt unser Titelheld "Peter Parker" diese Kraft für das Gute einzusetzen und besorgt sich alsbald ein Kostüm, um als Spider-Man das Böse auf dieser Welt zu bekämpfen.
Im Spiel zum Film zur Comicserie schlüpft ihr nun in die Rolle des Superhelden "Spider-Man" und hangelt euch in der Außenansicht mit euren Spinnenfäden durch New York. Zuvor jedoch müßt ihr noch durch ein paar Einführungslevel spielen, um mit der Steuerung des Spiels vertraut zu werden und um eure Fähigkeiten als Superheld zu beherrschen. Erst danach schlüpft unser, zu steuernder, Titelheld "Peter Parker" in das eigentliche Spinnengewand, um für Recht und Ordnung zu kämpfen.

Was anfangs als Rachefeldzug für seinen ermordeten Onkel beginnt, entwickelt sich für unserem Spinnen-Mann zu einem Kreuzzug gegen das Böse, dass sich ihm in den Gestallten von Bösewichtern, wie dem Shocker, dem Geier oder dem Grünen Goblin in den Weg stellt. Tatsache ist auch, dass diese Bösewichter allesamt auch über spezielle Fähigkeiten verfügen und unserem Held das Leben schwer machen. Unser Spinnen-Mann kann sich aber sehr gut zur Wehr setzen, denn seine Tritte und Schläge reichen meist schon aus, um bewaffnete Gangster auszuschalten.
Solltet ihr aber mal einer größeren Übermacht gegenüberstehen, dann kann das schon mal etwas schwieriger werden, sich zu wehrzu setzen. Doch hierfür gibt es auch gewisse Möglichkeiten herraus zu kommen, denn zum einen kann unser Spinnen-Mann gewisse Schläge, Sprünge und Tritte zu bestimmten Kombinationen verbinden. Hierbei habt ihr die Chance zum Beispiel einen Handstandüberschlag zu vollführen, mit dem ihr euren Gegnern ins Gesicht tretten könnt. Diese verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten müßt ihr allerdings erst in den verschiedenen Levels finden, bevor ihr sie einsetzen könnt.
Zum Zweiten kann unser Held mit seinen Spinnenfäden die Feinde einfach einwickeln, wobei sie dann nur für eine gewisse Zeit in den Fäden gefangen sind und sich auf kurz oder lang wieder befreien können. Trotzdem reicht das manchesmal aus, um sich gegen eine größere Übermacht zur Wehr zu setzen. Die dritte Methode, mit einer Gegnerübermacht fertig zu werden, sind auch noch andere Hilfsmittel von Nutzen, die in der Gegend herumstehen. Mit Fässern, Sauerstoffflaschen, Tischen, Stühlen, Reifen oder Kisten kann man sich so manchen Gegner vom Leib halten, indem man sie einfach als Wurfgeschosse gegen sie einsetzt.
Bösewichter verhauen ist aber nicht das einzige Ziel in dem Spiel "Spiderman: The Movie", denn in jedem Level hat unser Held noch die unterschiedlichsten Aufgaben zu erledigen. Da geht es einmal darum Zivilisten zu retten, Bomben zu entschärfen oder irgendwelche Schalter zu finden. Diese Tatsache gestalltet sich sehr abwechslungsreich, denn jedes Level setzt etwas anderes als Aufgabe voraus. Ausserdem unterscheiden sich auch die Levels sehr stark voneinander. Grundsätzlich gibt es hier zwei Arten von Levels, die man unterscheiden muß. Zum einen spielt sich das Geschehen in Gebäuden ab, was das Areal zwar recht groß wirken läßt, aber dennoch begrenzt ist. An einem gewissen Detailreichtum fehlt es hier aber nicht. Dagegen wirken die Freiluftumgebungen schon etwas riesiger auf den Betrachter, denn hier schwingt man sich als Spider-Man mit seinen Spinnenfäden von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer, klettert an Fassaden hoch und muss sich vor totbringenden Abstürtzen hüten. Hier hat man dann wircklich ab und an den Eindruck, man könne ganz Manhatten durchqueren ohne irgendwo ein Ende zu finden.

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