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Spider-Man 2: Spiderman schwingt wieder - Leser-Test von HerrLeichenwald


1 Bilder Spider-Man 2: Spiderman schwingt wieder - Leser-Test von HerrLeichenwald
Pünktlich zum Kinostart des zweiten Films kommt auch das PC Spiel zu Spiderman 2 in die Läden. Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Schwingen, Kämpfen und kleinen Rätseln macht Spiderman 2 mehr Spaß als der Vorgänger Spiderman: The Movie und macht doch einiges falsch.

Wie im Film dreht sich alles um den Wissenschaftler Dr. Octavius, dem bei der Erschaffung einer neuen Energiequelle ein Fehler unterläuft. Aufgrund dieses Fehlers kann er seine 4 mechanischen Arme, die eine künstliche Intelligenz besitzen, nicht mehr abtrennen. Er versucht nun sein Experiment zu wiederholen. Allerdings will ihm Oscorp das Geld dazu nicht mehr geben, also muss er sein Projekt mit Gewalt durchsetzten.
In solch einer Situation kann nur ein eingefleischter Superheld wie Marvel's Spiderman helfen. Durch einen Spinnenbiss erhielt er die Möglichkeit an Wänden und Decken entlang zu krabbeln und die dünnen, aber reißfesten Spinnenfäden zu verschießen.

Sie steuern Spidy aus der Third Person Perspektive, was für relativ gute Übersicht sorgt. Allerdings stört die Kamera in einigen Situationen trotzdem, z. B. wenn man unter der Decke krabbelt. Dann kann man den Boden unter sich nicht sehen und verliert ziemlich schnell die Orientierung.

Nach einem ausführlichen Turtorial, indem sie schwingen, klettern, kämpfen und andere Aktionen lernen, werden sie sofort Zeuge eines Gefängnisausbruchs. Als waschechter Superheld fühlen sie sich natürlich verpflichtet solchem treiben Einhalt zu gebieten. Die ersten beiden Gegner auf der Gefängnismauer sind mit Pistolen bewaffnet, die wir ihnen mit einem gezielten Netzschuss aus den Händen reißen, um ihnen dann im Nahkampf mit einigen Schlägen und Tritten den Rest zu geben.
Damit kommen wir auch schon zu einem großen Manko von Spiderman 2: Dem Kampfsystem. Die Kämpfe verlieren schon nach wenigen Minuten ihren Reiz, da es nur wenige Schlagmöglichkeiten gibt. Außer dem normalen Schlag und einem Sprungtritt hat Spidy nichts auf Lager. Lediglich vor dem Kampf können sie den Gegner mit ihren Fäden Fesseln oder das Gesicht verkleben.
Als Gegner gibt es meistens Menschen, die sie aus unbekannten Gründenattakieren. Zwischendurch gibt es aber auch kleine Roboter oder Sträflinge, die sie wieder einfangen müssen.
Natürlich gibt es auch Endgegner aus dem Marveluniversum wie z. B. Rhino oder Mysterio.
Die können sie aber nicht mit simplen Schlägen erledigen, sonder müssen bestimmte Taktiken anwenden. Rhino versetzt sich z. B. in eine Art Raserei. Wenn er einmal losgelaufen ist kann er nicht mehr anhalten. Also lassen sie ihn vor eine Wand laufen. Danach ist er einige Sekunden betäubt und sie können bedenkenlos draufhauen. Wenn er allerdings wieder zu sich kommt sollten sie aufpassen. Diese Taktiken werden ihnen vor dem Kampf oft schon mitgeteilt, sodass sie keine Schwierigkeiten mit Bossgegnern haben werden.

Die Missionen gestalten sich sehr abwechslungsreich. Mal müssen sie Bomben entschärfen, dann einen Bossgegner verfolgen oder auf einem Zug, die von Doc Oc geworfenen Autos abwehren. Kleine Rätsel lockern den Spielverlauf auf. Z. B. müssen sie kurze Melodien nachahmen indem sie auf das jeweilige Feld schießen. Außerdem sind in jedem Level Flüchtlinge des Gefängnisausbruchs am Anfang zu finden, die sie für mehr Punkte ausschalten können.

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