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Sphinx und die verfluchte Mumie: Zelda für die Playstation 2! - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Sphinx und die verfluchte Mumie: Zelda für die Playstation 2! - Leser-Test von perfect007
Ehrfürchtig schaut man auf die Spielesserie "The Legend of Zelda" zurück, welche vor allem durch den Sprung in die 3D Welt auf dem Nintendo 64 neue Maßstäbe setzte. Bis heute gilt das Spiel "Ocarina of Time" als unübertroffen, dennoch gibt es genügend Anwärter, die diesem Vorbild folgen und durch ein ähnliches Spielprinzip den Spieler locken. Eurocom (und THQ als Publisher) vereinte das Gameplay von Zelda oder auch Starfox Adventures mit der ägyptischen Mythologie und erschuf mit "Sphinx und die verfluchte Mumie" ein durchaus beachtliches Meisterwerk, welches zwar auf viele bekannte Ideen setzt, aber dennoch seinen eigenen Reiz hat.

Man sagt, das vor langer Zeit einmal ein uraltes ägyptisches Königreich, welches in keinem der Geschichtsbücher je erwähnt wurde, existiert habe. Ein Ägyptisches Universalreich, wie man es nannte, welches sich über mehrere Welten erstrecke und mittels Solarscheiben-Portale verbunden war. Doch ging dieses Reich vor vielen Jahren schon unter und mit ihm gerieten die magischen Kronen, welche die Portale zusammenhielten, in Vergessenheit. Mittlerweile haben sich die Völker schon auseinander gelebt, oftmals gerieten einige Völker gar in Vergessenheit und auch die Portale schienen nicht mehr sicher zu sein. Wer wusste schon wie diese funktionieren und ob man auch heil am anderen Ende ankommt. Inmitten dieser Welt übernimmt man zu Beginn des Spieles den jungen und unerfahrenen, aber dennoch voller Tatendrang gestärkten Sphinx. Dieser wurde wie auch Horus vom Meister Imhotep ausgebildet und soll nun ins große Abenteuer aufbrechen, da Imhotep die Witterung des Bösen aufgenommen hat. Sein Mitschüler Horus sollte sich schon von Anfang an als ein Nichtsnutz erweisen, welcher Sphinx mehr Ärger macht, als dass er ihm hilft.

Die ersten Abschnitte des Spieles dienen eindeutig zur Eingewöhnung. Der Spieler bekommt diverse Tipps bezüglich der Möglichkeiten und Steuerung. Gespielt wird das Game wie ein gewöhnliches 3D Action-Adventure, wobei man aber wesentlich mehr Wert auf Denkaufgaben gelegt hat, als auf Geschicklichkeit. Sphinx, wie auch später die Mumie wird eigentlich fast immer aus der Sicht der dritten Person gesteuert, wobei man die Figur mittels des linken Sticks über den Bildschirm bewegt. Wie auch bei anderen Genrevertretern hat man für den optimalen Überblick über die Tastenfunktionen ein Tasteninterface am rechten oberen Bildschirmrand integriert. Hier werden die einzelnen Tasten mit ihren derzeitigen Aktionen angezeigt. X, Kreis und Quadrat sind vordefinierte Tasten, welche für das Springen oder Angreifen verwendet werden. Je nach Situation können sich die Aktionen auf diesen Tasten auch ändern, wobei dies aber immer entsprechend angezeigt wird. Die Dreieck- als auch Schultertasten R1 und L1 können vom Spieler beliebig belegt werden. Erhält man zum Beispiel später eine neue Waffe wie das Blasrohr oder auch andere nutzbare Items, kann man diese auf die Tasten legen und im Spiel einfach per Tastendruck aktivieren. Recht positiv fällt auf, dass Gegenstände die man tauschen kann oder in irgendwelchen Sockel einsetzen muss speziell angewählt werden und nicht erst auf Tasten gelegt werden. Dies führt zu einer wesentlich einfacheren und vor allem komfortableren Steuerung. Neben dem Inventaraufruf kann man noch mit dem rechten Stick die Kamera bewegen, was leider auch öfters bitter nötig ist. Gerade hier scheint man ein wenig geschlampt zu haben und der Spieler wird gezwungen, oftmals die Kamera selber zu justieren.

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