Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Space Station Silicon Valley: Inovativ aber langweilig - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Space Station Silicon Valley: Inovativ aber langweilig - Leser-Test von perfect007
DMA lieferte mit Space Station Silicon Valley eines der skurrilsten und ungewöhnlichsten Spiele, die es auf den Nintendo 64 gab, ab. Das Spiel machte schon im Vorfeld durch eine witziges Konzept auf sich aufmerksam. Doch leider wurde die Idee nicht ganz so gut umgesetzt. Aber erst einmal zur Story des Spieles.

Im Jahre 2004 wurde die bis dato größte und teuerste Wetraumstation ins All geschossen. Diese sollte eines der luxuriösten Urlaubsziele werden und somit jede Menge Geld einbringen. Als Experiment war Sillicon Vallay bahnbrechend, war es doch der Beweis von einer genialen Roboterevolution und künstlicher Intelligenz. Doch die ganze Sache hatte einen hacken. Genau sieben Minuten nach dem Start verschwand die Wetraumstation Silicon Vallay spurlos im All. Man schickte zwar sofort Suchtruppen los, doch fanden sie nichts. Auch Terroristengruppen wurden untersucht und festgenommen. Doch nichts half, die Station war weg und damit auch all das investierte Geld.
Viele Jahre vergingen und nach eintausend Jahren wurde die Wetraumstation wieder entdeckt. Über ein Teleskop wurde diese in der Erdumlaufbahn aufgespürt, als sie in den Orbit de Uranus eindrang. Natürlich wurde man sofort aktiv. Die Regierung sendete eine Truppe aus, die diese Station untersuchen sollte. Doch all die harten Jungs verschwanden spurlos. Die Regierung brauchte fünf Versuche um herauszufinden, dass man so nicht weiter kam. Hier kommt nun Dan Danger ins Spiel. Dieser wird nun von der Regierung mit dem Roboter EVO, das Endresultat der Silicon Vallay Versuche, ausgeschickt um die alte Station zu untersuchen und nachzuschauen, was sich so alles in dem vergangenen Jahrtausend verändert hat.

In der Rolle des Computerchips EVO muß man sich nun auf den Weg machen und dreißig verschiedenartige Levels überstehen. Das ganze Raumschiff der Space Station wurde in vier verschiedenen Areale eingeteilt. Unter den Zonen sind Euro-Eden (europäische Zone), Arktisches Reich, Dschungelsafari, und das Wüstenabenteuer, die auch grafisch dementsprechend angepasst wurden. Überall kann man die Evolutionsgeschichte der vor eintausend Jahren erschaffenen künstlichen Intelligenz antreffen. Denn jede Zone wird mit ihren eigenen eigenartigen Tieren bevölkert. So trifft man ein der europäischen Zone auf sprunggewaltige Schafe, giftige und vor allem bissige Ratte oder wilde Bären, während man zum Beispiel in der arktischen Zone auf fallschirmspringende Pinguine oder Eisbären antrifft. Jedes Tier hat so seine eigene Art und Fähigkeiten. So können manche giftige Bollen abgeben, andere wiederum mit Raketen schießen, während einige der Tiere auch nur ganz normal zubeißen. Zum Start hat man mit EVO einen recht minderwertigen Hund zur Auswahl, aber sobald man eines der fremden Tiere auf irgendeine Art besiegt hat, kann man per Druck der R-Taste in den Körper des erledigten Tieres wechseln. So kann man die unterschiedlichen Eigenschaften der Tiere nutzen, denn jedes verfügt über zwei Funktionen, die logischerweise auf die A bzw. B Taste des Kontrollers gelegt wurden. Bei vielen kann man dann die Waffe, mit der diese auch den Helden angreifen nutzen, einige können aber auch springen oder sonstige Aktivitäten durchführen. In den Welten sind auch überall Terminals eingerichtet. Dort kann man alles über sein Tier raus finden, so auch die speziellen Fähigkeiten. Um in den vielen Leveln die Rätsel und die geforderten Aufgaben, die anfangs in einem Briefing mitgeteilt werden, lösen zu können, muß man zumeist nun ganz bestimmte Tiere besiegen und mit deren Fähigkeiten die Ziele erreichen. So kann man nur mit einer Maus durch dünne und kleine Öffnungen hindurch kommen, während man den Hund doch noch braucht, um auf irgendwelche Plattformen springen zu können.

e_gz_ArticlePage_Default