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Soul Fighter: Golden Axe ist back ??? - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Soul Fighter: Golden Axe ist back ??? - Leser-Test von Tobsen KLees
Mit Soul Fighter wollte Tonka zwei Genres im Jahr 1999 mischen. Arcade und Adventure sollten hier wunderbar in einem Spiel untergebracht sein. Bei Soul Fighter handelt es sich um ein Beat em Up, im Stile eines Fighting Force, man steuert seinen Charaktere durch Welten und kämpft gegen alles was sich einem in den Weg stellt. Nun stellt sich die Frage ob es Tonka gelungen ist die beiden oben erwähnten Genres wirklich zu mischen und in einem Beat em Up Game unter zubringen.

Aufbau:

Die Story hält sich recht einfach. So ist der Sohn eines großen Königs gestorben, vor lauter Kummer ruft sein Bruder die Mächte des Bösen herbei um seinen Bruder wieder zum leben zu erwecken. Jedoch wird ein böser Fluch auf das Königreich gelegt und viele Seelen für immer auf der Erde gefangen. Der einzige Weg den Fluch zu lösen ist das Befreien der gefangen Seelen. Hierzu übernimmt der Spieler die Rolle eines furchtlosen Kämpfers. Zur Auswahl stehen ein Sohn eines Königs, Altus, der Zauberer Orion oder die Dienerin des Königs Sayomi. Nachdem der sich der Spieler für einen Kämpfer entschieden hat, kann der Kampf gegen das Böse auch schon beginnen. Die Reise rund um den Globus, findet insgesamt in 5 Welten statt. Die Anzahl der dort verteilten Levels liegt bei 12, die sich alle recht abwechslungsreich gestalten. Die Programmiere haben eine große Anzahl von Gegner entwickelt, so gibt es Banditen oder aber auch Monster, insgesamt macht das eine Gegnerzahl von 44. Auch haben die Entwickler sich einige Waffen einfalle lassen die einem zur Verteidigung zur Verfügung stehen. So gibt es eine Armbrust, Schwerter, Messer oder aber auch einfach nur Keulen. Das Kampfsystem ist sehr einfach gehalten, sobald ein Gegner auftaucht kann man ihn mit ein paar Tritten und Schlägen platt machen. Falls man einmal auch eine Waffe, wie die Armbrust einsetzen will, wechselt die Kamera in die Ego- Perspektive und ermöglicht so ein einfacheres zielen und somit treffen der Gegnerschar.
Stellenweise gibt es auch einige Sprungeinlagen, die sich aufgrund der Steuerung, als recht Schwierig erweisen und ein wenig von der Langzeitmotivation zerstören. Eine Besonderheit des Games ist das man durch diverse Tastenkombinationen Combos gegen die Gegner einsetze kann, die allesamt recht gut aussehen und sich wesentlich voneinander unterscheiden.
Leider kann man das Spiel nicht zu Zweit spielen, was sicherlich mehr Spaß machen würde als der Singleplayer- Modus.

Grafik:

Die Grafik von Soul Fighter zeigt sich recht solide. So läuft das Spiel konstant mit echten 60 frames per second über den Bildschirm. Des Weiteren ist die Gestaltung der Umgebungsgrafik sehr abwechslungsreich gelungen, es gibt sehr viele verschieden Objekte am Rand zu sehen. Auch sind die Figuren sehr gut animiert und modelliert.

Gameplay:

Leider ist das Gameplay von Soul Fighter nicht so gut gelungen. Die Steuerung erweist sich sehr oft als unpraktisch und zu ungenau. Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man zum x-ten mal von einem Abhang fällt nur , weil die Steuerung einfach zu spät reagiert hat.

Fazit:

Mit Soul Fighter liefert Tonka ein grafisch sehr gutes Spiel ab, was man jedoch leider nicht von der Steuerung behaupten kann. Hätte man dem Spiel eine besser Steuerung beschert, wäre eine Empfehlung sicherlich auszusprechen, somit bleibt aber leider nur ein Spiel das Fans des Genres gefallen wird. ;-)

Negative Aspekte:
Gamplay, wenig Spielmoden

Positive Aspekte:
Grafik, Design

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 6/10
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