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Soul Calibur: Der Kampf um Soul Edge - Leser-Test von feuergolem


1 Bilder Soul Calibur: Der Kampf um Soul Edge - Leser-Test von feuergolem
Soul Calibur war mein erstes Dreamcast Spiel. Ich kannte es schon aus der Spielhalle, und war von der Arcade Version so
begeistert, dass ich die Konsolen-Version unbedingt haben wollte. Dann kam der Tag an dem ich es endlich in den Händen halten durfte:


Ich nehme es gleich einmal vorweg: Soul Calibur war das beste Prügelspiel in der Spielhalle.
Besser als Virtua Fighter 3tb und besser als Tekken 3 und das unglaubliche ist,
dass die Dreamcast-Version tatsächlich in jedem Aspekt des Spieles noch einen draufsetzt!!!
Nun, da wir das mal festgehalten haben, geht es darum die Gründe zu erklären,
warum denn Soul Calibur auf der Dreamcast neue Massstäbe setzt.

Seit der Premiere von Soul Calibur an der Electronic Entertainment Expo in Atlanta 1998 war klar,
dass dieses Prügelspiel von Namco etwas besonderes werden würde.
Mit Tekken 3 hat Namco auf der PlayStation praktisch alles erreicht was es zu erreichen gibt,
vor allem in technischer Hinsicht. Mit dieser Erfahrung setzte sich die Crew hinter die Dreamcast-Konsole und analysierte,
was für Möglichkeiten sich auf dieser Konsole bieten. Die Technologie des Vorgängerspiels Soul Edge wurde weiterentwickelt,
damit man sich räumlich neu in acht Richtungen bewegen kann.
Neu hat auch das Gewicht der Waffe einen Einfluss auf die Spielfigur.
Dadurch boten sich für Namco neue Formen des Gameplays,
das nun auch verschiedene Missionsarten zuliess und etwas mehr als ledigliche Survival-Modi erlaubte.
Eine äusserst dankbare Zugabe war auch die neue Rolle, mit der man sich zur Seite bewegen konnte wenn man umgehauen wurde.
Vergessen sind also die Tekken3-Zeiten, in welchen man hilflos auf dem Boden lag und der Gegner einen mit Luftattacken
eindeckte. Grafisch war Soul Calibur auch schon im letzten Jahr bereits ein Feuerwerk,
mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde und Grafikeffekten die einem den Mund wässrig machten.


Kurz gesagt: wer Soul Calibur noch nicht gespielt hat, der muss dies unbedingt tun, und zwar bald.
Das Adrenalin das dabei freigesetzt wird, kombiniert mit den detailreichsten Grafiken die man bislang gesehen hat,
führt ohne Wenn und Aber zwangsläufig zur besten Prügelorgie der Neuzeit.

Das Intro von Soul Calibur ist ausnahmsweise mal nicht ein animierter Film (wie wir es eigentlich von Namco gewöhnt sind),
sondern es ist ein Intro bei welchem die gesamte Grafik in Echtzeit berechnet wird.
Man stelle sich Dünen vor auf welche eine Kamera zuflitzt.
Dann schlagen verschiedene Waffen vor der Kamera in den Boden ein,
gefolgt von verschiedenen Portraits der einzelnen Kämpfer inklusive korrekter Schattenwürfe,
gestochen scharfer Texturen und einer Mimik der Figuren wie man sie bislang noch nicht gesehen hat.
Haare flattern im Wind und die Kleider der Kämpferinnen und Kämpfer hören auf die Gesetze der Schwerkraft.
Egal wie gut wir das Intro beschreiben, man muss es gesehen haben um zu verstehen, was Namco da für ein Feuerwerk abfackelt.


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