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Sony: SCE-Chef nimmt seinen Hut


1 Bilder Sony: SCE-Chef nimmt seinen Hut
Die Zeichen der Zeit bzw. die Zeit selbst sind auch für die großen Mannen der Videospiele-Industrie nicht zu umgehen und so erreichen auch die „Big Bosse“ einmal den Punkt, an dem es Zeit ist, den Hut zu nehmen. Aktuellstes Beispiel hierfür ist „Shigeo Maruyama“, seines Zeichens noch „Chairman“ (Firmenvorsitzender / Geschäftsführer) von „Sony Computer Entertainment“ (SCE) in Japan. Seine Karriere für den Industriegiganten „Sony“ begann für Maruyama zunächst als Vorsitzender eines ganz anderen Bereiches, nämlich bei der „Sony Music“. Im Verlauf der Entwicklungen allerdings kam dann für ihn der Wechsel zu „SCE“ und hier war Maruyama – so die vorliegenden Informationen – maßgeblich an der Verwirklichung der Play Station mitbeteiligt. Nun heißt es aber „Abschied nehmen“, denn Maruyama hat bereits am 25. Juni 2002 seinen Rücktritt erklärt. Derzeit befindet er sich noch im Unternehmen, wird aber im Verlauf dieser Woche noch aus der Firma aussteigen. Gründe allerdings hat der 60-jährige selbst noch nicht verlauten lassen. Auch entsprechende Stellungnahmen und / oder Erklärungen seitens der Sony-Pressesprecher blieben bis jetzt aus. Sicher hingegen ist aber wiederum die Tatsache, dass die Nachfolge Maruyama’s geklärt ist. Laut der Quellennews wurde Vice-Chairman „Tamotsu Iba“ zum Vorsitzenden ernannt. Man bezieht sich hier auf Informationen, die man offiziell von „Sony“ erhalten hat. Tamotsu’s Dienste innerhalb „Sonys“ betrafen vorzugsweise die finanziellen Angelegenheiten. In erster Linie betreute er den Geschäftszweig „Banken“ und scheint sich hier wohl mit seiner Arbeit im Besten Sinne bestätigt zu haben. Mal sehen, ob Tamotsu in ein paar Jahren auf einen ähnlichen Werdegang zurück blicken kann.

Van_Helsings Meinung:
Vermutungen und / oder Spekulationen, warum Maruyama seinen Hut nimmt, verkneife ich mir. Das Spektrum ist einfach zu groß und zu vielfältig, gerade in so einem Business, dass man sich sehr schnell auf das falsche Pferd setzen kann und damit nur unnötige Diskussionen auslöst. Ich habe zwar so meine ganz eigenen Ideen, die sich nicht zuletzt auch mit dem Alter des guten Herren befassen, aber letztlich ist es eben nur eine Idee. Es ist aber sicherlich davon auszugehen, dass man in dieser Hinsicht noch erfahren wird, warum sich Maruyama bzw. sogar Sony zu diesem Schritt entschieden hat. Meistens jedenfalls (eigene Erfahrung) kommt einem dann das Alter nur zu Gute (wenn es eine Unternehmensentscheidung ist) – aber maßgeblich sind die geschäftlichen Entwicklungen. Dann gibt sich eins das andere und schon ist man Geschäftsführer gewesen. Wie dem auch, bleibt erst einmal nur – wenn man so will – Maruyama alles Gute zu wünschen und das Tamotsu seine Sache gut machen wird.

Quelle: www.xengamers.com

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