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Sonic the Hedgehog: 8 Bit Igelblau - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Sonic the Hedgehog: 8 Bit Igelblau - Leser-Test von RAMS-es
Was Mario für Nintendo ist, das ist der Turbo Igel Sonic für SEGA. Maskottchen, Zugpferd und Serienheld in einer Person. Hauptberuflich ist Sonic natürlich Retter einer bonbonbunten Fantasy Welt. Da ein Weltenretter ohne Gegenspieler bekanntlich nicht einmal die Hälfte wert ist, gibt es bei SONIC 1 einen gewissen Dr. Ivo Robotnik. Dieser ist ein ganz schlimmer Finger, der damit droht, alle friedlichen Tiere in angriffslustige Roboter zu verwandeln. Freilich hat er die Rechnung ohne SEGA Superstar Sonic gemacht, der mit seinen Laufschuhen schneller rennt als Carl Lewis und höher springt als jeder Endgegner.

Mag der stachlige Power Igel es dabei in Sachen Ideenvielfalt auch nicht ganz mit dem italienischen Klempner von der Konkurrenz aufnehmen können, so schlägt er doch mit dem, was sich in diesem Spiel an Einfällen und hübscher Grafik verbirgt, ohne Probleme das Gros der Jump'n Run Spiele um Längen.

Gleich zu Beginn geht es durch eine beeindruckende Wald- und Wiesenlandschaft voller Blumen, Palmen und Gefahren. Ballernde Robo-Hornissen, scharfkantige Metallo-Krebse und rasende Blechkäfer bevölkern das umfangreiche Spielareal. Diese wurde der Einfachheit halber in drei Abschnitte unterteilt. Herabbrechende Felsvorsprünge, rotierende Plattformen und Sprungfedern, das ganze Geschick des Spielers. , während einzelne Steckenabbschnitte wie Serpentinen-Tunnels im megaschnellen Turbogang durchrast werden, was ein flinkes Reaktionsvermögen erfordert. Bis zum Schlußbild hat man sechs solcher Level gesehen, allesamt vollgepackt mit netten Features und originellen Gegnern.

Kinderfreundlich wie Sonic nunmal ist, verzichtet der rasende Igel vollkommen auf den Einsatz von Waffen, die Feinde werden durch permanentes Purzelbaumschlagen flachgelegt. Den Bedarf an Extras decken indessen Computerterminals, wo sich Sonic mit Schutzschilden, Turbostiefeln und Goldringen im Zehnerpack eindecken kann. Solange er nämlich noch im Besitz eines solcher Ringe ist, können ihm die Gegnerkarambolagen wenig anhaben. Meist hat er jedoch mehrere und verliert daher bei einem Treffer auch immer einen Großteil der Klunker, doch findet man am Wegesrand und in Bonusräumen reichlich Nachschub davon. Dazu kommt eine rasante Bonusrunde, wo Sonic in einem rotierenden Labyrinth Extraleben und Continues aufklauben darf.

Technisch wurde bei SONIC 1 das unterhaltsame Gameplay astrein in Szene gesetzt. Die abwechslungsreichen Szenarien scrollen mit einem Affenzahn in jede beliebige Richtung, die vielen Sprites sind witzig animiert, und die Soundkulisse gefällt durch flotte Musik und knackige FX. Auch die Master System Version von SONIC THE HEDGEHOG ist entsprechend gut.

Hersteller: SEGA
Erscheinungsjahr: 1991
Genre: Jump’n Run
System: Master System

Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
nada

Positive Aspekte:
nada

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
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