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Sonic Advance: Rasante Action! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Sonic Advance: Rasante Action! - Leser-Test von Cubey
Wer hätte es jemals gedacht, aber nach so langer Zeit hat es das Maskottchen von der einstmals größten Konkurrenz von Nintendo doch tatsächlich auf den Game Boy Advance geschafft. Das ist neben Sonic Adventure 2 Battle, wohl so ziemlich die größte Überraschung, die man sich als Nintendo-Fan von Sega überhaupt vorstellen konnte. Und was da geboten wird ist wirklich nicht zu verachten.

Die Story ist für ein Sonic-Spiel nichts Außergewöhnliches. Diesmal ist Oberbösewicht Dr. Robotnik allerdings noch hinter einem ganz mysteriösen und mächtigen Stein, dem Master Emerald, her. Ansonsten hat er, wie gewohnt, wiedermal jede Menge Tiere gefangen genommen, die man Schritt für Schritt befreien muß. So kommt nach jedem gemeisterten Bossgegner ein Container vom Himmel, den man öffenen und somit die Tiere retten kann. Bei diesen Bossgegnern handelt es sich meist um Dr. Robotnik persönlich, der wiedermal mit einer seiner gefürchteten Kampfroboter angreift. Mal sitzt er in einer rottierenden Stachelkugel, mal steuert er ein Gefährt mit gefährlichem Morgenstern, der wild nach Sonic und seinen Freunden schlägt. Auch wenn diese Endgegner keine wirkliche Herausforderung darstellen, so ist es immer wieder extrem ärgerlich, wenn man mit den ganzen Ringen im Gepäck, die man zuvor mühsam eingesammelt hat, dem bösen Robotnik gegenübersteht und dieser einen kurz bevor er zu Grunde geht noch einmal trifft. Damit sind fast alle ersparten Ringe dahin und das Konto von Sonic wieder um ein ganzes Stück geschmälert.

Die einzelnen Levels sind sehr vielseitig. Am Anfang düst man durch den Dschungel, später über einen großen Rummelplatz, der einige Elemente eines Flipperkasten in sich vereint, und schließlich sogar durch eine eisige Winterlandschaft und futuristische Gegenden. Das Spiel ist so aufgebaut, dass immer mindestens zwei Levels mit der selben Thematik folgen. Dann kommt der Endgegner und danach ein Level mit neuer Thematik, neuen Hintergründen und neuen Gegnern. Das zieht sich durch das gesamte Abenteuer. Leider hat man es aber schon nach relativ kurzer Spielzeit zum absoluten Oberschurken geschafft und das Spiel nun im Grunde auch gemeistert, wenn es da nicht noch Sonics zahlreichen Freunde geben würde.

Tails ist ähnlich schnell wie Sonic, hat aber die Fähigkeit für längere Zeit in der Luft zu schweben, da er über 2 Schwänze (nicht falsch verstehen *g*) verfügt. Das ist extrem hilfreich, denn so kommt es nicht so häufig vor, dass man im Rausch der Geschwindigkeit in die Gegner oder nervende Stacheln rennt. Dafür ist er in Sachen Angriff aber nicht unbedingt der Stärkste.

Knuckles kann mit seinen stacheligen Händen hart anpacken. Er gibt seinen Gegner einen kräftigen Schlag ins Gesicht und mischt daher in Sachen Angriff ganz weit vorne mit. Ähnlich wie Tails kann sich auch Knuckles eine ganze Weile in den Lüften halten. Hier gibt es aber Grenzen, denn er kann nur gleiten und nicht auf konstanter Höhe fliegen, sowie sein Kumpel.

Amy ist die Langsamste in der Truppe. Sie kann nur relativ schnell rennen, sich allerdings nicht zusammenkugeln und wie ein geölter Blitz durch die Gegend flitzen. Dafür verfügt sie über die Fähigkeit, hohe Sprünge zu vollführen. Außerdem hat sie immer ihren kleinen Hammer dabei, um gegen die Bösewichte bestehen zu können.

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