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Smuggler’'s Run: Warzones - Schmuggeln mit viel Spaß! - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Smuggler’'s Run: Warzones - Schmuggeln mit viel Spaß! - Leser-Test von perfect007
Mit dem Spiel Smuggler’s Run Warzones erschien nun auf dem GameCube ein weiteres Spiel, das bisher eigentlich der Konkurrenz vorbehalten war. Anfangs erschienen zwei Teile auf der Playstation 2, doch nun will man den Erfolg auch auf Nintendos Würfel fortführen. Gedanken über eine gelungene Umsetzung haben sich die Entwickler dennoch gemacht, denn eine 1: 1 Konvertierung bekommt der Nintendofan hier nicht vorgesetzt. Die Entwickler entschieden sich hier für die besten Levels aus beiden Playstation Teilen und bastelten darum ein „neues“ Spiel der Serie, das man ohne bedenken auch als ein neuen Teil werten kann. Mit dem Multiplayer werden dem Fan der Serie zudem diverse neue Möglichkeiten geboten, so dass sich der Kauf dieser Version sicherlich lohnt.

Doch nun mal zum Spiel selber. Viele werden sich sicherlich noch an das Acardespiel Crazy Taxi erinnern, in dem man als Taxifahrer Passanten am Straßenrand aufgabeln und an einen Wunschort wieder abliefern musst. Dieses Grundprinzip hat man in Smuggler’s Run aufgegriffen. Als Frank Luger, einem Veteran aus Nicaragua mit ca. 45 Jahren wird man alle möglichen Waren schmuggeln, die in den Wagen passen. Frank Luger wurde dabei von einem mysteriösen Colonel kontaktiert, der ihm einen Auftrag geben möchte. Anfangs wirklich skeptisch, lockt doch letztendlich das Geld und Frank Luger nimmt den Job an. Die Story wird im Spiel dabei durch Videos dargestellt, die das Flair bestens rüber bringen. Gewollt setzte man hier eine schlechte Qualität der Videos ein, doch dies bezieht sich nicht auf Pixelbelastete Bilder. Denn die Auflösung kann überzeugen.. Vielmehr hat man flimmern und Bildrauschen mit eingebaut, so dass dies viel realer wirkt. In den Videos ist die Sprachausgabe leider Englisch, doch bietet das Spiel deutsche Untertexte. Das Game ist sowieso ansonst komplett in Deutsch gehalten.

Nachdem man einen Spielstand im Bereich „Schmugglermissionen“ angelegt hat, kann es auch schon losgehen. Die ersten Aufgaben stellen zunächst einige Trainingseinheiten dar. Vor dem Beginn jeder Mission bekommt man in einem Briefing einige Grundinformationen zur Mission selber, so dass man mit den Fakten vertraut ist. Während das Spiel das Level und die Mission lädt, bekommt man noch zusätzlich einige Tipps und Infos, die dem Spieler die gestellte Aufgabe nochmals erläutern und etwas erleichtern sollen. In den Trainingseinheiten geht es nun erst mal darum, dass man sich mit dem eigentlichen Spielprinzip und der Steuerung des Fahrzeuges vertraut macht. Wie der Name des Spieles schon sagt (und ich schon erwähnt habe), geht es hier um das Schmuggeln. Die Hauptaufgabe des Spielers ist es dabei, bestimmte Ware durch das Land zu schmuggeln. Angefangen von medizinischen Vorräten über Kunstgegenstände bis hin zu geheimen Akten und Waffen gibt es alles Mögliche, dass an den Man gebracht werden muss. Das Auffinden der Ware ist dabei denkbar einfach gestaltet. Diese liegt in der weitläufigen Umgebung am Boden herum. Einmal mit den Fahrzeug darüber gefahren, hat man den Wertgegenstand schon im Gepäck. Damit die Stelle gefunden werden kann, wird diese nicht nur durch einen Pfeil am oberen Bildschirmrand angezeigt, der die Richtung zeigt, in die man sich mit dem Fahrzeug bewegen muss, sondern auch gelbe Rauchsäulen, die in der Ferne aufsteigen, weisen den Weg. Zudem kann der Fundort auch im Radar erkannt werden, sobald die Ware in Sichtweite ist. Ist die Ware eingesammelt, gilt es diese an einem bestimmten Ort wieder abzuliefern. Auch hier werden die gleichen Hilfsmittel mit dem Pfeil, den Rauchsäulen und dem Radar angezeigt, wobei diese aber nun in Rot erscheinen. So stellt die eigentliche Aufgabe wohl nicht unbedingt ein großes Problem dar, wären da nicht ein paar kleine Hacken, die aber dieses Spiel ausmachen und zu einem spaßigen Actionspektakel der Extraklasse werden lassen.

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