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Sim City: ein Klassiker - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Sim City: ein Klassiker - Leser-Test von Restrictor
Sim City erschien im Jahre 1993 und war damit das erste Aufbaustrategiespiel für das Super Nintendo. In dieser Umsetzung der bekannten PC Serie seid Ihr der Bürgermeister in eurer eigenen Stadt. Ihr startet mit einer vollkommen freien Fläche Land, auf dem ich Euch austoben könnt.

Häuser könnt Ihr nur indirekt bauen, ihr kennzeichnet lediglich die Flächen, auf denen später Häuser gebaut werden. Aber was sind Häuser alleine ohne Geschäfte oder Arbeitsplätze? Für diese unverzichtbaren Dinge markiert ihr Flächen für Gewerbe und Industrie. Natürlich müsst ihr euch auch noch um ein funktionierendes Straßennetz kümmern. Dabei solltet ihr aber nicht nur Straßen bauen, im Sinne der Umwelt sollte auch ein Schienennetz zur Verfügung stellen.

Sind diese Voraussetzungen geschaffen, werden schon bald die ersten Bürger eurer Stadt eintreffen und damit auch unvermeidbar die erste Kriminalität. Deshalb solltet ihr auch ein paar Polizeistationen betreiben um die Verbrecher dingfest zu machen. Feuer ist natürlich auch eine Gefahr, die ihr nicht unterschätzen dürft also müssen auch Feuerwehrquartiere her.

Doch eure Bürger lüstet es auch nach Abwechslung und Aufregung. Deshalb solltet ihr ihnen am besten Unterhaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Ein oder mehrere Sportstadien sind dabei natürlich unverzichtbar, ein Zoo und eine Bibliothek sind auch nicht schlecht, bei einem Casino müsst ihr aber auch die negativen Konsequenzen beachten.

Das größte Problem in diesem Spiel ist der Umweltschutz. Wie in der Realität kann man dieses Problem kaum in den Griff bekommen. Nur auf Schienen zu setzen lohnt sich nicht, da eure Bürger auch nach Straßen verlangen. Ein wirksames Gegenmittel ist nur, Parkanlagen an Krisenpunkten zu errichten.

Tja, da müsst ihr nun so viele Sachen machen, aber wer soll das denn alles bezahlen? Euer Startkapital wird schneller weg sein, als ihr gucken könnt. Von da an gilt es auf Steuereinnahmen zurück zu greifen, schließlich braucht nicht nur ihr mehr Geld, sondern auch Feuerwehr und Polizei und auch das Straßennetz muss saniert werden. Doch knöpft euren Bürgern nicht zu viel Geld ab, sonst werden Sie eure Stadt gnadenlos verlassen und es gibt noch weniger Geld.

Leider ist eure Baufläche in diesem Spiel stark begrenzt. Habt ihr alles voll gebaut, könnt ihr eigentlich euch nur noch alles anschauen und hoffen, dass immer noch mehr Bewohner in eure Stadt kommen. Oder ihr reagiert auf Katastrophen. Ihr scheint tierisches Pech zu haben, denn bei euch wird jedes Jahr ein Flugzeug abstürzen oder das Wasser gelangt über einen gwissen Punkt und es gibt eine Überschwemmung. Aber es ist auch möglich, dass euch der König aller Koopas, Marios Erzfeind Bowser einen Besuch abstattet und eure Stadt verwüstet.

Mein Fazit: In der Aufbau Phase macht dieses Spiel einen unglaublichen Spaß, doch ist eure Stadt erst einmal fertig, habt ihr nichts mehr zu tun, dass Spiel wird langweilig. Zudem gibt es zuwenig Geld aus Steuern, zwar mag das realistisch sein, aber es macht nun mal keinen Spaß und behindert das Spiel. Zudem nerven viele Warnungen, die immer den selben Wortlaut haben, dass Spielgeschehen erheblich. Daher meine Wertung: 80% zum Start und aus heutiger Sicht wohl nur noch um die 30%, da es schon bessere Alternativen gibt.

Negative Aspekte:
ab einem Punkt seht ihr nur noch zu

Positive Aspekte:
hohe Spieldauer

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 8/10
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