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Silent Hill: nur ein Hype gewesen - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Silent Hill: nur ein Hype gewesen - Leser-Test von Restrictor
Silent Hill gilt zusammen mit seiner Fortsetzung als die beiden Spiele, die am meisten Angstgefühle und Panik bereiten, dass man sich fast gar nicht mehr traut weiter zu spielen. Die Story ist so gruselig und manche Handlungen im Spiel brechen so plötzlich über einen zusammen, dass einem fast das Herz stehen bleibt. So weit die allgemeine Meinung zu diesem Spiel.

Zur Story: Nach einem Autourlaub findet sich der Held in einer verlassenen Stadt wieder. Er bemerkt sofort, dass seine Tochter verschwunden ist. Er macht sich natürlich sofort auf die Suche nach ihr, und ist zutiefst schockiert als er Blutspuren findet und von unheimlichen Gegnern angegriffen wird. Jedoch findet ihn eine Polizistin, bringt ihn in ein Cafe und gestattet ihm auf eigene Faust nach seiner Tochter zu suchen, während sie in der Nachbarstadt Hilfe holt. Sie überläßt ihm zur Verteidigung eine Pistole

Ihr sammelt zudem ein Radio auf, dass euch im Spiel anzeigen wird, ob ein Gegner in der Nähe ist. Leider ist die Ortung recht ungenau, so dass ihr niemals wissen könnt aus welcher Richtung der Gegner kommt. Zudem ist das Zielsystem sehr ungenau, so dass die meisten Angriffe daneben gehen. Das merkt ihr auch an euren ersten Gegners, seltsamen Fluggegnern. Im Prinzip lohnt es sich ihnen immer aus dem Weg zu gehen, da eine offene Konfrontation mit ihnen immer zu Energieverlust führt. In späteren Spielsituation werdet ihr von mehreren Gegnern gleichzeitig angegriffen. Hat euch einer erst einmal gepackt ist das Spiel für euch vorbei. Denn ihr könnt euch gegen drei Gegner nicht wehren. Dies macht das Spiel unfair.

Der Spielablauf ist auch nicht sonderlich aufregend. Von der Spielwelt bekommt ihr wenig mit, da euer Blickfeld so stark beschränkt ist, dass ihr nur wenige Meter weit schauen könnt. Wenn man sich in diesem Umfeld aber genauer umsieht fällt einem doch eine schön gestaltete Welt auf. Meistens folgt ihr auf der Karte einem Hinweis, sucht eine neue Location auf um einen neuen Hinweis auf den Aufenthaltsort der Tochter zu finden. Im Prinzip ein stupides rumlaufen von A nach B. Wenn man aber in ein größeres Level wie die Schule gekommen ist, kommt vergleichbare Resident Evil Atmosphäre auf. Ihr löst Geheimnisse und Rätsel und werdet aber weiter von Gegnern angegriffen.

Größter Minuspunkt sind für mich die Speicherpunkte. Wenn ihr im Spiel gekillt werdet liegt das in aller Regel nicht an eurer spielerischen Unfähigkeit, sondern an einem unfairen Gegnerangriff. Das ihr dann an einem der wenigen Speicherpunkte wieder neu anfangen müßt, ist sehr nervend.

Größter Pluspunkt hingegen ist der Sound, unumstritten einer der besten und thematisch passendsten der Videospielgeschichte. Eure Handlungen werden perfekt von einer bedrohlichen Musik untermalt, die mehr Angst einflößt als die Story selbst.

Mein Fazit: Entweder bin ich zu hartgesotten oder ich weiß es nicht. Ich habe mir von diesem Spiel eine Gänsehaut versprochen. Aber im Prinzip lauft ihr munter durch die Level und ärgert euch nur über unfaire Gegnerangriffe, die ihr nicht orten könnt und selbst wenn ihr es schafft eure Pistole zu ziehen trefft ihr mit den ersten Schüssen höchstwahrscheinlich nicht. Mir hat Resident Evil weitaus besser gefallen. Meine Wertung: 75% zur Veröffentlichung, heute um die 70.

Negative Aspekte:
unfair

Positive Aspekte:
der Sound

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 6/10
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