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Silent Hill 2: Horror á la carte - Leser-Test von wolfpack666


1 Bilder Silent Hill 2: Horror á la carte - Leser-Test von wolfpack666
Wer schon süchtig nach Resident Evil war und nun den gelungenen Nachfolger sucht hat ihn gefunden. Mit der gelungenen Umsetzung in den zweiten Teil des Erfolgsgames Silent Hill ist für Horrorfreaks ein neues Zeitalter angebrochen. Die realistische Atmosphäre lässt selbst hartgesottene Steven King Fans erschaudern: Der pure Alptraum eben. Mit schweißnassen Händen und klapernden Zähnen durchstreifst du die Levels und dein Puls scheint auf 180 zu sein, darauf wartend wann denn nun endlich das nächste Monster kommt, um dir den Garaus zu machen. Entfernte Geräusche klingen wie der Schrei des Todes und Schattenbewegungen um die Ecke lassen eben diesen Vermuten: deinen Tod. Es ist gerade so, als würde das böse überall und gleichzeitig nirgends lauern und du kannst es nur erahnen.

Doch noch vor ein paar Jahren konntest du noch nichts von alledem ahnen. Silent Hill war ein beschauliches Örtchen in dem jeder seiner Dinge nachging, bis plötzlich, aus heiterem Himmel, deine Frau starb. Unter den fragwürdigen Umstände unter denen deine Frau das Zeitliche gesegnet hat, hast du bis heute gelitten, und das drei lange Jahre. Nach diesen drei Jahren flattert plötzlich ein Brief in deinen Briefkasten, der dich nach Silent Hill zurückkehren lässt, das du damals verlassen hast. Obwohl du dich damals mit dem Tod deiner Frau abgefunden hast lässt dich ein mysteriöser Funken Hoffnung daran glauben, sie wiederzufinden.

Als du dort ankommst kannst du deinen Augen nicht traun. Silent Hill liegt total im Nebel und selbst die verlassenen Häuser sind mit Dichten Schwaden durchzogen. Die Stille die sich in dem einst aufgewecktem Ort breit macht jagt dir einen Schauder durch den Körper. Nur aus dem verlassen ausehendem Krankenhaus scheinen irgendwelche Laute an dein Ohr zu dringen. Also bewegst du deine Füße um den seltsamen Geräuschen auf die Spur zu kommen. Immer näher kommst du dem Gebäude, bis du merkst, dass es kein zurück mehr gibt. Das Schrecken nimmt seinen Lauf!

Anders als im ersten Teil, an den sich Playstationfans noch mit gruseln zurückerinnnern können, ist der zweite noch besser gelungen. Dieses Game ist nämlich Realismus pur. Deinem Helden tropfen richtige(!) Schweißperlen von der Stirn und die Umgebung und die Zimmer sind bis auf das kleinste Detail genau animiert. Angefangen vom stillen Örtchen bis zum Krankenzimmer über die Gefängniszelle, dieses kleine virtuelle Städtchen ist extrem realistisch. Die Nebelschwaden, die von außen den ganzen Häusern einen bestimmt gruseligen Look verleihen, könnten echt sein. Blutverschmierte Fliesen, verkalkte Wände und verrostete Eisentüren lassen die Spielwelt extrem dreckig aussehen. Neben den visuellen Höhepunkten steigert vor allem der Sound die verklemmende Atmosphäre in der ihr euch bewegt. Sei es durch metalisches Scheppern, dumpfes Klopfen oder einfach nur durch Schreie aus dem Zimmer nebenan, die Entwickler verstehen es ausgezeichnet den Spieler durch gezielte Geräusche zu schocken. Im Gegensatz zu der Resident Evil Serie werden die Schauplätze nicht vorberechnet sondern in Echtzeit dargestellt. Dabei wird das Spiel meistens aus der Third- Person Perspektive gespielt, wobei allerdings kleinere Räume aus einer Art Überwachungsperspektive dargestellt werden. Schreckensmomente und und Überaschungseffekte sind da schon vorprogrammiert und dürften so ziemlich jeden Spieler von diesem Genre überzeugen. Ein unbedingtes Muss für alle PS2 Besitzer.

Negative Aspekte:
manchmal etwas komplizert

Positive Aspekte:
saubere Grafik, zeitweiße gelungener Sound;

Infos zur Spielzeit:
wolfpack666 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    wolfpack666
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.9/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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