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Silent Hill 2: Inner Fears im Gamezone-Test


1 Bilder Silent Hill 2: Inner Fears im Gamezone-Test

Der Horror geht nun auch auf der XBox weiter!

Im zweiten Teil der Gruselsaga kehrt der Spieler zur reizenden (aber durchaus gruseligen) Kleinstadt Silent Hill zurück. Mit einer völlig neuen Geschichte und Besetzung ist Silent Hill 2 noch finsterer und makabrer als der Vorgänger. Puren Horror in ungeahnter Vielfalt gilt es zu überstehen, wenn man die finsteren Geheimnisse von Silent Hill aufdecken will. Kein Spiel für einsame Sturmnächte, denn im direkten Verglich zu Horror-Kollege "Resident Evil" geht der Horror von Silent Hill viel weiter und frisst sich mit schockenden Gestalten in die Psyche des Spielers.

Zwar stellt die Grafik auf den ersten Eindruck keinen großen Sprung dar, betrachtet man die ganze Atmosphäre aber etwas länger, so sieht man recht bald die eindrucksvollen Fortschritte. Anfangs mag so manches Spielerauge von der tristen Nebellandschaft etwas enttäuscht sein, später im Spiel wird man aber doch sehr schnell in die detailreiche und gruselige Optik hineingezogen. Diese ist in den Häusern am besten, geniale Licht- und Schatteneffekte, zerfallene Wände und rostiger Stahl machen "Silent Hill 2" zu einem absolut gruseligen Augenschmaus. Dazu ist die bizarre Soundkulisse einfach perfekt und vermittelt eine Gänsehaut nach der anderen, so traut man sich teilweise nicht, auch nur einen Meter weiter zu gehen, weil die Geräusche im Nebel einfach zu grausam und furchtbar klingen.

Beeindruckend sind vor allem die surrealen Gestallten welche in den Gebäuden und Straßen der Stadt ihr Unwesen treiben. Diese sind äußerst bizarr dargestellt und mit einem hübschen Glanz-Effekt überzogen. Gerade die Inszenierung der Monster ist bei diesem Horror-Adventure unglaublich schockierend und trägt eine völlig eigene Handschrift: Gerade eben weil diese unwirklichen Monster keine spitzen Zähne und rote Augen haben, wie man es schon hundertmal gesehen hat, wirken sie ganz besonders angsteinflößend. Kein Spieler von Silent Hill 2 wird die erste, hautnahe Begegnung mit dem "Pyramiden-Mann" jemals vergessen können, so tief geht einem der Horror dieser Szene unter die Haut.

Die packende Story, welche aus der Feder von Stephen King stammen könnte, wird natürlich wieder von knackigen Rätseln und absolut schockierenden Einlagen begleitet, da ist es manchmal schon ratsam, eine Pause einzulegen und nach dem Tageslicht zu suchen. Für Spieler, die es gerne etwas einfacher haben, hat man neben der Möglichkeit die Aggressivität der Monster einzustellen, auch die Option am Schwierigkeitsgrad der Rätsel zu drehen.

Neu ist, im Vergleich zur PS2-Version, dass man Anfangs die Wahl zwischen der originalen Story mit James Sunderland, und einen erweiterten Spielverlauf mit der mysteriösen Maria auswählen kann. Diese neue Option ist zwar kein völlig neues Spiel und auch relativ kurz, als kostenloser Bonus aber eine wirklich tolle Idee der Entwickler. Außerdem hat der Spieler nun von Anfang an die Möglichkeit den oft als störend empfundenen "Rauschfilter" über der Grafik abzuschalten.

  • - GreenAcid"-"
  • Diese düstere Fortsetzung eines ohnehin schon legendären Horror-Klassikers ist noch beängstigender und triumphiert zum geheimen Horror-König in der Spielwelt auf. Der echte Horror findet nämlich im Kopf des Spielers statt und genau dies ist auch das wirklich beängstigende an Silent Hill. Die surreale Grafik, gepaart mit einer unglaublich packenden Story überzeugt auf ganzer Linie und darf in keiner Spielesammlung fehlen.
Silent Hill 2: Inner Fears (XB)
  • Singleplayer
  • 8,9 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 10/10 
    Steuerung 9/10 
    Gameplay 9/10 
Pro & Contra
beklemmende Atmosphäre
packender Sound
perfekte Story und preisgekröntes Charakterdesign
stellenweise etwas langwierig
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