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Silent Hill 2: Inner Fears - Schrecken zu Tode. - Leser-Test von mikmaxim


1 Bilder Silent Hill 2: Inner Fears - Schrecken zu Tode. - Leser-Test von mikmaxim
Ich kann von Horror-Adventures eigentlich nie genug bekommen, und so bin ich dem Genre schon seit dem Urvater "Alone in the Dark" auf dem PC hoffnungslos verfallen. Ob sich der zweite Teil der bekannten Gruselsaga von Konami genauso genial spielt? Finden wir es heraus!

Zur Story: unser Held bekommt einen geheimnisvollen Brief von seiner Frau, obwohl diese seit einiger Zeit nach einer langen Krankheit angeblich tot ist. Diese lädt uns gleich zu einem Meeting in die nebelige Geisterstadt Silent Hill. Als Mann begeben wir uns natürlich gleich auf dem Weg. Um es gleich vorweg zu sagen: dies ist noch lange nicht alles, die Geschichte ist unglaublich komplex.

Leider vermisse ich bei Anfang des Spiels ein etwas längeres Intro, denn so erscheint die ganze Story ziemlich unklar und verzweigt - aber vielleicht haben es die Jungs von Konami auch absichtlich so gemacht? Auf jeden Fall kommt man sich besonders zu Beginn des Spiels ziemlich verlassen und alleine vor, so dass Neulinge in der Welt von "Silent Hill" zuerst etwas verwirrt sein werden.

James Schicksal (unser Held) ist im Spiel natürlich nicht ganz allein. Wer nun an Unmengen von Monstern gedacht hat, liegt nicht vollkommen falsch ;), jedoch treffen wir im weiteren Verlauf auf unterschiedliche menschliche Charaktere. Dabei wurde ein bekanntes Element der Serie erfreulicherweise beibehalten: alle Wesen, die ihr im Laufe des Abenteuers treffen werdet, sind alles andere als normal. Wie im richtigen Leben haben die Leute ihre Probleme, und in Gesprächen kommt die tolle Atmosphäre des Titels so richtig zur Geltung.

Was die Monster angeht, so lässt deren Vielfalt (und für mich persönlich auch die Anzahl) im Vergleich zu z. B. "Silent Hill 3" viel zu wünschen übrig. Fast hatte ich den Eindruck, dass man bei weiterem Voranschreiten im Spiel mit zusätzlichen Typen "belohnt" wird - ein ziemlich mageres Bonbon eben. Das Markenzeichen der Serie, die Krankenschwester, ist auch im zweiten Teil mit von der Partie. Wie fast alle Widersacher spiegeln die Feinde in der "Silent Hill"-Reihe die tiefen Ängste oder Triebe der Helden wider.

Von den Waffen gibt es leider auch sehr wenige, da kann "Resident Evil" deutlich mehr punkten. Kleine Auswahl: ein Eisenrohr, eine Pistole, zwei Gewehren und ein riesiges Messer sind die gebräuchslisten Abwehrmittel. Jedoch kann der Spieler im Verlauf von "Silent Hill 2" auch zusätzliche Waffen wie etwa eine Kettensäge oder Spraydosen mit verschieden starker Wirkung bekommen.

Bei so einem Spiel wie "Silent Hill 2"spielt natürlich die gesamte Atmosphäre die Hauptrolle, und wie gestaltet man diese als Entwickler wohl am besten? Na klar, durch Grafik und Sound. Es wird enorm viel Nebel eingesetzt, so dass das Spiel von manchen scherzhaft auch als "Turok" (ein sehr "nebeliges" Projekt aus den Anfangszeiten des Nintendo 64, Jahrgang 1997) bezeichnet wird. Die Soundeffekte tragen auch ihren Teil zu der Horrorstimmung bei, vor allem die unterschiedlichen gruseligen Geräusche haben es mir angetan.

Über das Spiel kann man sehr lange sprechen, aber hier sage ich nur: "Spielt es lieber selber, denn DAS muss man einfach selbst erlebt haben". Im Vergleich zu der "Resident Evil"-Serie gibt es hier vergleichsweise wenige Gewaltszenen, vielmehr ist es das ganze Drumherum, was dem Zocker Gänsehaut auf den Rücken zaubert. Fazit: unbedingt kaufen!

Negative Aspekte:
Manchmal etwas zu schwer.

Positive Aspekte:
Guta Grafik, authentische Atmosphäre.

Infos zur Spielzeit:
mikmaxim hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    mikmaxim
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.9/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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