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Silent Bomber: Aliens killen mal anders - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Silent Bomber: Aliens killen mal anders - Leser-Test von HALLofGAME
Wann immer in einer Videospielkonsole die Invasion feindlicher Alien- oder Mechhorden droht, greift der herkömmliche Superheld üblicherweise zur Laserkanone und ballert, was das Zeug hält. Nicht so in Bandais actionreicher 3D-Schlacht Silent Bomber. Hier stehen zur Abwechslung lediglich diverse Sprengsätze zur Verfügung, um die Feinde in die Flucht zu schlagen, Bomberman lässt grüssen.

Ihr seid Jutah, Mitglied eines Angriffstrupps, der das das gewaltige Mutterschiff der Invasoren abfangen soll. Doch wie in solchen Fällen nicht anders zu erwarten, geht dieser Angriff gründlich schief. Offenbar wurde der Angriffsplan verraten und Ihr könnt Euch mit einer Notlandung gerade noch auf die Oberfläche des feindlichen Schiffes retten.

Nachdem Ihr hier Eure erste Aufgabe, die Zerstörung aller Flakanlagen, gemeistert habt, führen Euch mehr als ein Dutzend actionreiche Missionen immer tiefer in das Alienschiff und zahlreiche gelungene Rendervideos und Cutscenes immer tiefer in die äußerst spannende Story.

Mal gilt es die Arbeit der überlebenden Teammitglieder zu unterstützen, indem Ihr die feindliche Energieversorgung lahmlegt, dann wieder erobert Ihr die Lufthoheit in bestimmten Sektoren oder vernichtet Reservetruppen des Feindes, bevor diese zum Einsatz gebracht werden können. Der Feind sieht dabei natürlich nicht tatenlos zu, sondern attackiert Euch mit ständig neuen, immer intelligenter agierenden Einheiten und gewaltigen Bossgegnern.

Der kontinuierlich steigende Schwierigkeitsgrad, der oft hart, aber nie wirklich unfair ist, fordert Köpfchen und ist nur durch ständige Strategiewechsel zu meistern. So können Bomben z.B. frei abgelegt und gezündet werden, wenn sich ein Feind nähert, oder Ihr heftet sie ihm direkt an. Manche Gegner sprechen auch nur auf ganz bestimmte Bombentypen an, die Ihr im Spielverlauf erst einsammeln müsst, glücklicherweise aber in die folgenden Missionen mitnehmen dürft. Etwas erleichert wird Euch der Kampf durch das Sammeln sogenannter E-Chips. Mit diesen Chips könnt Ihr eine größere Anzahl an Bomben gleichzeitig auslegen, deren Reichweite erhöhen, oder auch ein Schutzschild aktivieren.

Nach jeder erfolgreich absolvierten Mission erhaltet Ihr Punkte und ein Ranking für Eure Leistung und dürft speichern. Die Zugriffszeiten sind erfreulich schnell, besonders beim späteren Laden eines Spielstandes. Scheitert Ihr in einer Mission stehen die üblichen Continues bereit, bei mehrmaligem Scheitern gibt es sogar einen nützlichen Tip zur jeweiligen Mission.

Auch sonst zeigt sich Silent Bomber von seiner besten Seite. Die komplett echtzeitberechnete Grafik überzeugt, wie auch das Gegnerdesign, auf ganzer Linie. Die verschiedenen Bereiche des Feindschiffes sind abwechslungsreich designt und bieten die perfekte futuristische Kulisse für dieses actionreiche Bomb'em Up. Die technische Umsetzung ist vorbildlich, Grafikfehler sucht man ebenso vergebens wie Slowdowns. Selbst dem größten Gegneraufkommen hält die Framerate problemlos stand und die Explosionseffekte sind beeindruckend. Bei all dem hält Euch die automatische Kamera noch im wildesten Getümmel perfekt im Bild.

Erfreulicherweise stehen auch Sound und Steuerung der Optik qualitativ in nichts nach. Während der dezent treibende Techno Soundtrack gut zum Thema passt und die englische Sprachausgabe unserer Preview-Version hervorragend klingt, erfreut die unkomplizierte Steuerung durch ihre Präzision. Sowohl der Analog-Stick, als auch die Dual Shock Funktion werden unterstützt.

Als zusätzliches Multiplayerfeature spendiert Bandai zu guter Letzt noch den Arena Mode. Hier treten vorzugsweise zwei menschliche Gegner zum Deathmatch an, notfalls springt aber auch die CPU ein. Zu Beginn steht hier jedoch nur Jutah zur Verfügung, weitere elf Kämpfer, werden erst durch erfolgreich absolvierte 1 Player Missionen freigeschaltet. Leider wirkt der Arena Mode insgesamt noch etwas zu unausgewogen, da die Fähigkeiten der wählbaren Figuren so unterschiedlich sind, daß sich oft kein vernünftiges, spielspaßförderndes Kräfteverhältnis herstellen lässt. Trotzdem: Mehr Spaß hat Bombenlegen noch nie gemacht!

Negative Aspekte:
Spielrisch könnte im Endeffekt mehr geboten werden.

Positive Aspekte:
Mal was anderes als das ewige Geballere

Infos zur Spielzeit:
HALLofGAME hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    HALLofGAME
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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