Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Shining in the Darkness: Darksol zum Ersten - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Shining in the Darkness: Darksol zum Ersten - Leser-Test von RAMS-es
Die Hintergrundgeschichte von SHINING IN THE DARKNESS ist ein Aufguß bewährter Fantasy Szenarios: Ein düsterer Geselle, Darksol mit Vornamen, hat die Tochter des Königs gemopst und hält die holde Maid in einem dunklen Keller gefangen. Papa König ist verzweifelt, die stattlichen Ritter schlottern vor Angst, und nur ein zünftiger Held kann helfend eingreifen. Die Wahl des Retters in der Not fällt auf einen Ritter Azubi, in dessen Rolle Ihr schlüpft. Die Aufgabe klingt simpel: Rettet die Prinzessin und versemmelt den Bösewicht. Leider haben die Programmierer von SHINING IN THE DARKNESS vor das Happy-End ein paar Fiesheiten gesetzt. Denn der Bösewicht hat es sich in einem riesigen Labyrinth gemütlich gemacht.

Ihr startet Euer Abenteuer noch allein im Königsschloß, in dem Euch der geplagte Vater nebst Hofstaat den Rettungsauftrag erteilt, sowie erste Hinweise gibt. Sind alle Anfangsfragen geklärt, verlaßt Ihr auf Knopfdruck das Schloß. Eine Übersichtskarte des Landes wird nun eingeblendet. Drei markante Punkte sind auf der Karte zu sehen: Das Schloß, ein Dorf und das Labyrinth. Mit dem Steuerkreuz wird Euer Zielort markiert - ein Knopfdruck, und Ihr seid da. Die Ansicht des Dorfes wird brav gescrollt, so daß Ihr alle Bereiche untersuchen könnt. Im Dorf gibt es verschiedene Läden, einen Tempel und eine Kneipe. In den Geschäften gibt es dicke Rüstungen, scharfe Waffen und Heiltränke für unterwegs. Im Tempel könnt Ihr dank Batterie drei Spielstände speichern. Die Kneipe dient nicht nur als Rasthof, sondern die anwesenden Einwohner verraten Euch den einen oder anderen Tip.

Gesteuert wird Euer Held durch ein Icon System. Am unteren Bildschirmrand befinden sich vier kleine Bildchen. Je nach Spielsituation verändern sich diese Icons. Steht Ihr beispielsweise vor einem Geschäft, taucht eine Tür Icon auf. Aktiviert Ihr diese, könnt Ihr den gewünschten Laden betreten. Wollt Ihr etwas kaufen, reicht wieder ein Klicken auf das nun neu aufgetauchte Kaufbildchen. Jetzt zeigt der Händler Euch seine Waren nebst Preisen.

Nachdem Ihr Euch im Dorf umgesehen und mit den notwendigsten Gegenständen ausgestattet habt, erhaltet Ihr nach einem weiteren Besuch beim König die Erlaubnis, das Labyrinth zu betreten. Die Gänge des Dungeons sind wieder in 3D zu sehen. Bewegt Ihr Euch vorwärts oder dreht Ihr Euch, werden die Dungeon Wände flüssig gescrollt. Kommt es zum Kampf, stehen Euch neue Icons zur Verfügung. Wahlweise könnt Ihr die Flucht ergreifen, das Monster mit roher Gewalt vertrimmen, oder einen Gegenstand benutzen. Zaubersprüche werden wiederum über Icons ausgelöst. Aktiviert Ihr das Zaubern Bild, erscheint eine Liste mit den magischen Formeln, die der entsprechenden Spielfigur zur Verfügung stehen. Ein Knopfdruck, und der Zauberspruch wird ausgelöst. Es gibt neben zahlreichen Kampfsprüchen auch Heilzauber und ein paar Spezialsprüche. So gibt es z. B. eine Magie, die Euch einen kleinen Abschnitt des Labyrinths aus der Vogelperspektive zeigt - ein echtes Automapping, bei dem eine Karte permanent mitgezeichnet wird, gibt es allerdings nicht. Ein weiterer Zauber dient zum Identifizieren von Gegenständen. Eine weitere Besonderheit: Viele der magischen Sprüche sind in der Stärke dosierbar.

SHINING IN THE DARKNESS ist ein wahres Fest für Hack'n Slay Fans. Wer mit Rollenspielen der Marke BARD'S TALE groß geworden ist, wird sich ohne Probleme zurechtfinden. Das Spiel ist äußerst gehaltvoll und wird bestimmt einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Die Grafik der einzelnen Kellergewölbe ist abwechslungsreich gestaltet und bietet so manche fiese Überraschung. Die Gegner sind schön gezeichnet und gut animiert. Musik und Sound passen meistens ausgezeichnet. Etwas nervig dagegen sind die häufigen Random Encounters, die den Spielspaß etwas bremsen. Ansonsten gilt hier nur eins: Besorgen und Zocken!

Hersteller: SEGA
Erscheinungsjahr: 1991
Genre: Rollenspiel
System: Mega Drive

Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
Random Encounters

Positive Aspekte:
Menü Design

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
e_gz_ArticlePage_Default