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Shining Force: Auf gegen Darksol! - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Shining Force: Auf gegen Darksol! - Leser-Test von RAMS-es
Zu dem Nachfolger zum Einsteiger-Rollenspiel SHINING IN THE DARKNESS, habe ich ein ganz besonderes Verhältnis. Ich bin einfach der Meinung, daß ein Spiel das man sechzehn mal durchspielt, jedem Crack im Gedächtnis bleibt, auch wenn man noch über tausend andere Spiele durchgezockt hat. Außerdem bin ich auch nach sechs Jahren immer noch von der Spielbarkeit und dem tollen Design begeistert. Ich muß außerdem noch einem Herrn Schmid dafür danken, daß er mir damals das Modul geliehen hat.

Im Gegensatz zum Vorgänger wird bei SHINING FORCE von der 3D Perspektive auf die Vogelperspektive gewechselt. Zweite Änderung ist die Untermischung von einem tüchtigen Schuß Strategie. Kaum etwas geändert hat sich an der vorbildlichen Steuerung. Alle Aktionen in SHINING FORCE werden mittels Symbolen ausgelöst. Ob man in Läden neue Waffen einkauft, im Kampf fiese Monster verdrischt, einen Zauberspruch losläßt oder mit anderen Figuren ein Gespräch anfangen will, für jede Aktion gibt es das passende Icon.

Auch die Spielwelt wurde erweitert. Galt in SHINING IN THE DARKNESS nur ein einziges, dafür aber riesiges Dungeon, von der Tyrannei eines Finsterlings zu befreien, so muß in SHINIING FORCE ein kompletter Kontinent befriedet werden. Der Kontinent ist in acht kleine Landstriche unterteilt, das Spiel gleichfalls in acht Abschnitte. In jedem Abschnitt müssen die Monsterarmeen, die der obligatorische Obermiesling Darksol dort postiert hat, geschlagen werden. Im Regelfall sind vier Schlachten pro Kapitel zu bestehen, bevor es weiter geht.

Am Anfang des Abenteuers stehen uns nur eine Handvoll Mitstreiter zur Verfügung, im weiteren Spielverlauf schließen sich jedoch weitere Kämpfer unserer Truppe, der SHINING FORCE, an. Insgesamt harren dreissig verschiedene Charaktere - darunter ein Drache, eine Maus in einer Maschinenrüstung, ein Samurai, ein kranker Hamster, ein Adlerpaar und ein ausgewachsener Werwolf darauf, mitgenommen zu werden. Aber nur zwölf Figuren passen in die aktuelle Gruppe hinein. Dies ist insofern wichtig, da nur eingesetzte Helden in Kämpfen Erfahrungspunkte sammeln und befördert werden können. Ist nämlich die zehnte Erfahrungsstufe erreicht, lassen sich die entsprechenden Charaktere in bessere Helden umwandeln, die dann allerdings wieder bei Stufe eins beginnen. Aus einem Bogenschützen wird so zum Beispiel ein Bogenmeister, aus einem Magier ein Hexenmeister.

Gekämpft wird rundenweise. Per Steuerkreuz werden die Figuren je nach Reichweite über die Landschaft gezogen. Attackiert man einen Gegner, wird der aktuelle Kampf in einer Animationssequenz von der Seite gezeigt. Sind alle Feinde erledigt oder deren Anführer besiegt, ist die Schlacht gewonnen. Ab und zu schickt der Obermotz Darksol ein paar spezielle Schergen ins Getümmel. Diese dienen quasi als besonders kräftige Zwischengegner.

Zwischen den strategischen Einlagen darf man in den Städten des Landes einkaufen gehen, gefallene Kameraden beim lokalen Priester wieder zum Leben erwecken, mit den Bewohnern plaudern und ebenfalls in der Kapelle den Spielstand speichern. Hier gesellen sich auch die weiteren Mitstreiter hinzu. Manche muß man allerdings erst mühsam suchen oder überreden. Viele wichtige Gegenstände, ob es nun Waffen oder besondere Tränke seien, lassen sich nur hier finden.

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