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Shining Force 2: Mega Drive goes RST - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Shining Force 2: Mega Drive goes RST - Leser-Test von RAMS-es
SHINING FORCE 2! Der Nachfolger des Strategiehammers SHINING FORCE 1 und der Rollenspielperle SHINING IN THE DARKNESS auf dem Mega Drive hat es faustdick hinter den Ohren. Im Vergleich zum direkten Vorgänger haben SEGA und Sonic noch einmal kräftig zugelegt. Wie es sich gehört, bin ich durch SHINING FORCE 1 auf den zweiten Teil aufmerksam geworden. Ich hatte das Glück, daß ich mir diesen Hammer von einen Freund ausleihen zu können und so die verregneten Juni-Tage im Jahr 1996 zu überstehen. Seitdem habe das Spiel so an die zehn Mal durchgespielt und jedes einzelne Mal war wieder ein Genuß. Das zeugt von dem überragenden Gameplay und Replayvalue dieses Spiels.

SHINING FORCE 2 ist wie der Vorgänger ein Mix aus Strategie und Rollenspiel. Im Land Grandseal werden zwei Juwelen vom Dieb Slade gestohlen, der dadurch ein Dimensionsportal öffnet. Durch dieses wiederum dringt selbstverständlich sofort eine Dämonenschar ein, um ihrem Oberteufel Zeon den Weg zu ebenen. Glücklicherweise gibt es ja auch noch den Spieler mit Namen Bowie, der von seinem König los geschickt wird, das Übel zu untersuchen. Dabei begleiten ihn über zwanzig verschiedene Kampfgefährten, die sich wiederum durch verschiedene Charakteristika auszeichnen. So ziemlich jede Charakterklasse aus dem ersten Teil wurde übernommen und hie und da noch verfeinert. Die Storyline wird nämlich andauernd unterbrochen, um in rundenbasierenden Kämpfen vorangetrieben zu werden. Zum Glück geraten Bowie und seine Freunde trotz regelmäßiger Übermacht des Feindes, dank des langsam ansteigenden Schwierigkeitsgrades, nie wirklich in Bedrängnis. Trotzdem benötigt es eine gewisse Intelligenz, um seine Charaktere richtig aufzubauen und einzusetzen. Denn gerade die verschiedenen Klassen, die die einzelnen Figuren annehmen können, spielen eine Gewichtige Rolle in der Schlacht. So ist es zum Beispiel sinnig, seine Schwertkämpfer in die vordersten Reihen zu stellen, anstatt seine Kleriker und Magier von den feindlichen Horden niedermetzeln zu lassen. Umgekehrt gilt dann auch, daß letztere gegen magische Attacken des Gegners besser geschützt sind als die dreinhauenden Kumpane.

Zwischen den einzelnen Schlachten, die sich auch immer mittels Egress Zauberspruch wiederholen lassen, spielt sich die spannende Storyline ab. Auch hat man Gelegenheit, in diversen Shops neue Heiltränke und Ähnliches einzukaufen, oder man organisiert sich neue bessere Waffen. Beim Priester kann man dann seine vergifteten, verfluchten oder gar toten Kameraden heilen bzw. wiederbeleben lassen. Dort kann man auch sein Spiel abspeichern und einmal nach dem Erreichen des zwanzigsten Levels seine Charaktere zu einer neuen Charakterklasse aufsteigen lassen. Gerade dieses Promoten sollte man allerdings zum richtigen Zeitpunkt vornehmen, da die Figuren nämlich alle bisherigen Levels verlieren. In den Schlössern, Städten und Dörfern sollte man außerdem keine Gelegenheit auslassen, mit allen anderen Personen und ab zu auch Tieren zu sprechen, weil sich immer interessante Bonusdinge daraus ergeben können, wie zum Beispiel neue Mitstreiter der SHINING FORCE. Wie in jedem Rollenspiel gilt es auch alle Truhen, Vasen, Ecken und Enden eingehend zu untersuchen, denn auch hier läßt sich so manche feine Waffe oder Item finden. Vor allem die Suche nach Mithril wird gegen Ende des Spiels mit den besten Waffen belohnt. Selbstverständlich wurde auch die Magie von den Designer nicht vergessen, so haben die magischen Klassen, je nach Charakter die verschiedensten Zaubersprüche zur Auswahl. Diese werden in kleinen Animationen bildlich wunderschön dargestellt.

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