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Sherlock Holmes: Das Geheimnis des Silbernen Ohrrings - Sherlock Holmes - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Sherlock Holmes: Das Geheimnis des Silbernen Ohrrings - Sherlock Holmes - Leser-Test von tillitom
1992 war wieder ein Jahr für einen Klassiker. Sherlock Holmes heißt dieser. Produziert und vermarktet wurde er von Electronic Arts. Für dieses Game wurde die Geschichte mit Jack the Ripper wiederbelebt und etwas verändert. Echt faszinierend, was dabei herauskam.

Story:
Im London des 19.Jahrhunderts lebt und Arbeitet Sherlock Holmes als Privatdetektiv mit seinem Kollegen Watson. Eines Tages beginnt sich etwas Grauenvolles in der Stadt abzuspielen. Immer mehr junge, hübsche Frauen werden ermordet. Der Mörder verwendet für die Morde eine sehr scharfe Klinge. "Das war Jack the Ripper!" vermutet der Inspektor LeStrade von der Londoner Polizei. Doch Sherlock Holmes ist da anderer Meinung. Wird er diesen Fall wieder einmal lösen können?

Gameplay:
Ab hier beginnt der Spieler die Rolle des Sherlock Holmes zu übernehmen. Man steuert ihn mit der Maus. Electronic Arts hat sich hier wohl auch von Lucas Arts beeinflussen lassen. Wie in Monkey Island oder Indiana Jones wird auch Sherlock Holmes über das "Verben Menü" gesteuert. In diesem Game gibt es folgende Befehle: look, move, talk, pick up, open, close, inventory, use, give, journal, files, set up.
Manche Befehle sind die Gleichen wie bei Lucas Arts. Einige sind jedoch speziell für Sherlock Holmes wichtig. Um Sherlock einen bestimmten Gegenstand aufzuheben oder einfach nur eine Tür öffnen zu lassen, muss man diese mit der linken Maustaste anklicken und Sherlock läuft dort hin. Dann kann man entweder mit dem Befehlsmenü arbeiten oder einfach die rechte Maustaste drücken. Mit deren Hilfe wird immer der richtige Befehl ausgewählt.
Einer der vermutlich wichtigsten Befehle ist Talk. So oft wie in diesem Spiel hat man sonst in noch keinem mit Leuten sprechen müssen. Die Gespräche laufen auch wie bei zum Beispiel Monkey Island ab. Man sucht sich einfach den zu sprechenden Satz aus mehreren aus. Damit man nicht alles wichtige vergisst, was gesagt wurde, schreibt Watson immer schön mit.
Nachdem London sehr gross ist und Holmes öfter mal die Orte wechseln muss, wurde hierfür eine Karte angelegt. Sobald Holmes aus einem Haus geht oder einen bestimmten Straßenbereich verlässt, wird diese Karte angezeigt. Hier haben sich die Programmierer bei Electronic Arts echt in Zeug gelegt. Man sieht einen originalen Stadtplan von London. Vielleicht ja sogar aus dem 19. Jahrhundert. Jeder Ort, der irgendwie wichtig ist, wird auf diesem Stadtplan mit Hilfe eines Buttons angezeigt. Der Button enthält ein Bild, das zeigt, was hier noch mal war. Um an diesen Ort zu fahren, muss nur der Button angeklickt werden und Holmes und Watson machen sich auf den Weg.

Grafik:
Die Grafik von Sherlock Holmes war echt spitze. Die Räume in welchen sich die Personen aufhielten waren 3dimensional dargestellt. Auch die Personen selber waren sehr deutlich und detailgetreu gestaltet. Oder hat man Sherlock Holmes schon mal ohne seine Pfeife und seinen tollen Hut rumlaufen sehen.

Sound:
Auch der Sound war recht gut gemacht. Wenn es spannend werden sollte, vermittelte einem die Musik auch dieses etwas angespannte Gefühl. Auch sonstige Geräusche, wurden teilweise sehr gut hervorgehoben.

Fazit:
Wer auf solche Rätselspiele steht, für den ist es keine Frage auch heute noch an einem alten Rechner zu sitzen und Sherlock Holmes durchzuspielen. Echt ein Klassiker.

Negative Aspekte:
teilweise sehr schwer

Positive Aspekte:
netter rätselspass

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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