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Shenmue: Der DC-Hype im Test... - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Shenmue: Der DC-Hype im Test... - Leser-Test von axelkothe
100 Millionen DM hat die Entwicklung dieses Spiels gekostet. Ein Jahr lang haben europäische Spieler darauf gewartet. Die gesammte Hoffnung der Sega-Jünger basierte auf diesem Spiel das die Industrie verändern sollte. War es den Aufwand und das Warten wert? Ja! Hat es die Spielewelt revolutioniert? Nein! Die Gründe lest ihr im folgenden Review.

Die Story: Im stimmungsvollen Intro seht ihr wie Ryo Hazuki, der Held, mit ansehen muss, wie sein Vater von einem mysteriösen Mann getötet wird. Vorher entwendet er den Hazukis noch einen Drachenspiegel. Was es mit diesem Spiegel auf sich hat und wer der mysteriöse Mann ist, gilt es im folgenden Spiel herauszufinden. Ryo hat geschworen den Tod seines Vaters zu rächen und den Mörder zur Strecke zu bringen. Doch eines gleich vorweg: Dieses Ziel werdet ihr in diesem Spiel nicht erreichen, erst in dem für dieses Jahr angekündigten Nachfolger werdet ihr eure Mission beenden können.

Dennoch gibt es viel zu tun. Ersteinmal muss Ryo etwas über den Mörder herausfinden um ihn aufzuspüren und trainieren um überhaupt eine Chance gegen ihn zu haben.
Die meiste Zeit spielt ihr das Spiel im Free Play-Mode, der wie ein klassisches PC-Adventure aufgebaut ist. Ihr könnt Gegenstände untersuchen, mit Leuten reden und Rätsel lösen.
Im Hintergrund läuft dabei ständig die Echtzeituhr mit. Das hat auch Auswirkungen auf die Spielumgebung. Geschäfte haben feste Öffnungszeiten, manche Leute können nur zu bestimmten Uhrzeiten angetroffen werden und die Busse fahren zu bestimmten Uhrzeiten. Spätestens um 11. 30 Uhr müsst ihr euch schlafen legen. Seid ihr bis dahin nicht zurückgekehrt, werdet ihr automatisch in euer Zimmer gebeamt. Hier könnt ihr noch einstellen, welchen Move ihr trainieren wollt und euren Spielstand abspeichern.
Die Gespräche mit anderen Personen laufen weitgehend automatisch ab, ihr habt keine Einflussmöglichkeiten auf eure Fragen und Antworten. Erhält Ryo wichtige Informationen schreibt er sie in seinem Notizbuch nieder. Somit wisst ihr immer was zuletzt passiert ist und was ihr als nächstes tun solltet.

Neben den für die Story relevanten Gegenständen und Orten gibt es auch solche die für die Story unwichtig sind aber dem Spieler etwas Abwechslung verschaffen und die Welt lebendiger machen. So könnt ihr in der Spielhalle alte Sega-Automaten spielen (Hang-On und Space Harrier), aus Kaugummiautomaten holt ihr euch Sammelfiguren und an Geldspielautomaten verzockt ihr eure Yen.
Das Geld erhaltet ihr übrigens jeden Morgen als Taschengeld (500 Yen), ab der dritten GD verdient ihr euch euer eigenes Geld als Hafenarbeiter.

Trefft ihr auf einen euch feindlich gesinnten Charakter kommt es zum Kampf – hier gibt es zwei Varianten:
1. Das Free-Battle: Hier steht ihr wie in einem typischen 3D-Beat'em Up euren Gegnern gegenüber und verpasst ihnen mit gut getimeten Tastenkombinationen eine kräftige Tracht Prügel. Euch steht jeweils ein Knopf für Punch, Kick, Wurf und ausweichen zur Verfügung. Die Moves solltet ihr jedoch sooft wie möglich trainieren, damit ihr auch gegen meherere Gegner gleichzeitig die Oberhand behaltet.
2. Die Quicktime-Battles dagegen funktionieren wie die anderen Quick-Timer-Events, die immer wieder das Free-Play unterbrechen. Hier müsst ihr nur schnell genug auf die auf dem Screen eingeblendete Taste drücken, und schon führt Ryo einen komplizierten Move oder eine bestimmte Handlung aus. Verpasst ihr den Zeitpunkt, oder drückt ihr die falsche Taste vermasselt Ryo die Aktion. Macht ihr zu viele Fehler müsst ihr es noch einmal von vorne versuchen.

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