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Shadow Man 2econd Coming: Der Wandler... - Leser-Test von tom31ush


1 Bilder Shadow Man 2econd Coming: Der Wandler... - Leser-Test von tom31ush
...zwischen den Welten

Ganze drei Jahre ist es bereits her, das der Comic-Held "Shadowman" seinen Einstand auf diversen Spieleplattformen, unter anderem auf der Konsole PSX / PSone gefeiert hat. Schon damals war der Titel aufgrund der Story und auch der gewalt-verherrlichenden Darstellung vorallem für ältere Jugendliche gedacht. Seit Anfang 2002 ist nun der Nachfolger "Shadowman: 2econd Coming" für die Playstation 2 erhältlich und er knüpft nahtlos da an, wo Teil 1 aufgehört hat...

Die Story

New Orleans, Ende 20. Jahrhundert: Nachdem sich der Ex-Student Mike LeRoi einige Feinde in der Unterwelt geschaffen hatte, beschliessen jene seine ganze Familie auszulöschen. Voller Trauer schwört er diese Tat zu rächen und lernt dabei die Voodoo-Priesterin Nettie kennen. Sie implantiert ihm eine Maske namens 'Maske des Schattens', welche es ihm erlaubt aus der Welt der Lebenden ("Living side") ins Reich der Toten ( "Death side") zu wechseln (jedoch nur wenn die Dämmerung ins Land gezogen ist). Damit ist "Shadowman" geboren.
New Orleans, Anfang 21. Jahrhundert: Der selbsternannte Geisterjäger Thomas Deacon und sein Partner haben in Erfahrung gebracht, dass der Kodex, die "Bibel" der Dämonen, in den Besitz der Grigori, dämonischer Kreaturen, welche seit 2000 Jahren in der Gestalt von Menschen auf der Erde leben, gelangt ist. Unter Einsatz ihres Lebens bringen sie dieses Relikt der Geisterwelt in Sicherheit und verhindern somit gerade noch die Auferstehung des dunklen Fürstens Asmodeus. Doch die Ausgeburt des Bösen gibt sich nicht geschlagen. Weiter verfolgen sie das Ziel ihren Herrscher auf diese Welt zu holen und dieser damit ein Ende zu bereiten. Mike LeRoi, alias Shadowman, soll dies natürlich mit seinen bekannten Fähigkeiten (unter anderem Voodo-Zauber und Einsatz von schwersten Geschützen / Waffen), sowie der Hilfe von Nettie, Deacon und Jonty verhindern.
Lasst die Spiele beginnen...

Das Gameplay

Die Steuerung geht leicht von der Hand, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie sich an den Standards des Genres orientiert (was soviel heisst: Wer "Soul Reaver", "Blood Omen" usw. gespielt hat, kennt sich sofort aus). Besonders hervorzuheben ist eigentlich nur die gesonderte Behandlung der rechten und linken Hand. Mit den Schultertasten kann man beide unabhängig voneinander bedienen und mit neuen Geräten / Waffen / Gegenständen bestücken. Und gerade diese Goodies (also Geräte, Waffen oder Gegenstände), welche je nach Protagonisten (LeRoi oder Shadowman) unterschieden werden, gibt es in "Shadowman: 2econd Coming" zur Genüge. Alle hier einzeln zu beschreiben würde den Rahmen meines Reviews deutlich sprengen (ausserdem soll ja auch noch ein bisschen der "Aha"-Effekt für Erstspieler erhalten bleiben *g*)

Typisch für ein Action-Adventure gibt es im Spiel einen Wechsel zwischen knackigen Rätseln (Kisten schieben, Türen mit versteckten Schaltern öffnen, Geheimgänge finden usw.) und heftigen Kämpfen (hierbei ist es am schwierigsten herauszufinden, wie man den Endgegner besiegen kann - einfaches "drauf losballern" genügt meistens nicht). Kennern des ersten Teils wird sofort auffallen, das Acclaim den Schwierigkeitsgrad deutlich nach unten gesetzt hat, was jedoch jetzt bei weitem nicht bedeuten soll, dass der Titel leicht zu spielen wäre. Beileibe nicht. Zum einen kommt die fehlende Spielführung (d.h. man irrt sehr oft umher und weiss nicht wo oder wie man eine bestimmte Aufgabe lösen soll) des öfteren negativ zum tragen und zum anderen artet das Game häufig in einen Geschicklichkeitstest der härteren Kategorie aus (z. B. muss man einige Male über schmale Balken balancieren um an eine gewisse Stelle zu kommen, dies hört sich zwar einfach an, ist es aber leider nicht). Positiv fällt auf, dass man nicht alle Wege x mal entlang laufen muss ("Soul Reaver 2" lässt grüssen), sondern über eine Funktion im Menü (dargestellt durch einen ziemlich ramponierter Teddybär) zwischen den bereits durchschrittenen Welten und Abschnitten sich hin und her teleportieren kann.
Apropos Menü. Zwar ist dieses übersichtlich gestaltet und man findet sich sofort zu Recht, nur ist die Führung manchmal zu umständlich. Hier wäre es besser gewesen bestimmte Bereiche auf sogenannte "Hot-Keys" (auf eine Taste des Controllers) zu legen (wie etwa die Level-Karte, welche man des öfteren braucht).

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