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Serious Sam: The Second Encounter - Zweite Runde - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Serious Sam: The Second Encounter - Zweite Runde  - Leser-Test von CONQUEROR
Ein einsamer Kämpfer auf weiter Flur steht da und ballert Raketen Granaten und jede Menge andere Annehmlichkeiten in eine nicht enden wollende Flut von Gegnern, aus welchem Spiel kennen wir das? Richtig, die Szene stammt direkt aus dem überraschend guten Shooter Serious Sam. Der namensgebende Duke-Nukem Verschnitt darf sich nun einmal mehr durch ein Meer von Gegnern schießen unterstützt von neuen Waffen wie dem Scharfschützengewehr oder dem Flammenwerfer. Natürlich ist die Story mal wieder so nebensächlich wie eine zuviel abgefeuerte Kugel, im Grunde genommen ist das gesamte Spiel eine Serie von aufeinaderfolgenden Massenschlachten mit in Angriffswellen anmarschierenden Monstern. Munitionsmangel ist eine Seltenheit, wenn nicht sogar ganz unmöglich. Das Spiel, welches übrigens erfreulicherweise ohne das Hauptprogramm läuft, bietet ihnen drei Kapitel, an denen sie im Schnitt länger Spielen als an denen vom ersten Teil. Um der Routine, die sich zwangsweise irgendwann einstellt ein wenig entgegenzuwirken, bauten die Entwickler ein paar originelle Szenen und Schauplätze ein, wie zum Beispiel ein Trampolin-Raum oder eine riesige drehende Steinrolle in der sie sich mit den Unmengen von Gegnern herumschlagen. Sieben davon sind übrigens neu und mal mehr mal weniger originell. Ein riesiger Typ mit einem Kürbiskopf und einer Motorsäge gehört zu den unangenehmeren Vertretern seiner Gattung und sorgt besonders in großer Zahl für Lebenspunktverlust. Sie selbst dürfen übrigens auch zur Motorsäge greifen, um ihre Widersacher damit im Nahkampf in handliche Kotletts zu verwandeln. Allzu schwer dürfte ihnen das auch nicht fallen, denn die Viecher sind nicht die klügsten und stürzen meistens einfach mit berserkerhafter Wut in ihre Schussbahn, nur um sich bald darauf eine Salve Kugeln oder Raketen einzufangen. Wesentlich gefährlicher als die Standardgegner sind da schon die Endmonster in jedem Kapitel, denen sie schon ordentlich was um die Ohren schlagen müssen, bevor sie ihr Leben aushauchen und sie den nächsten Abschnitt zu Gesicht bekommen. Bis zu 16 Teilnehmer erleben das große Schlachtfest im Multiplayer gegeneinander in 8 gut gestalteten Deathmatch-Maps, in denen man sich mal so richtig an seinen Mitspielern austoben kann. Oder aber sie stürzen sich in den Coop-Modus und dezimieren die Monsterscharen gemeinsam. Ganz gleich was sie tun, die Grafik kann sich wieder mehr als sehen lassen und bietet alle aktuellen Features sowie riesige Außenlevels, die ja für die Serie schon fast charakteristisch sind. Ein weiterer erfreulicher Aspekt ist der relativ kleine Preis von etwa 30 €, für den sie das Spiel mehr als entschädigt. Levelbauer kommen ebenso auf ihre Kosten wie Hobby-Frankesteinschöpfer: Die Editoren für Levels und Monster liegen bei. Auch soundtechnisch ist das Programm auf der Höhe: Wummernde MGs, donnernde Explosionen und die coolen Sprüche des Hauptcharakters sorgen für Atmosphäre und Nervenkitzel. Insgesamt ist Serious Sam: Second Encounter ein durchaus empfehlenswertes Spiel, das mit guter Programmausstattung (Editoren), genialer Grafik und flottem Spielprinzip glänzt. Wer den ersten Teil mochte, der wird sich auch mit Genuß durch den zweiten ballern, Routine und zeitbedingte Eintönigkeit hin oder her. Nun denn, schultert die Muniketten, ladet den Raketenwerfer und entsichert die Colts. Serious Sam ist wieder da – und er meint es mal wieder ernst - eben serious.

FAZIT: Empfehlenswert

Negative Aspekte:
Auf Dauer langweilig

Positive Aspekte:
Kurzweilig, gute Grafik und Sound

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 7/10
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