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Sega Soccer Slam: Das etwas andere Fußballspiel - Leser-Test von panic


1 Bilder Sega Soccer Slam: Das etwas andere Fußballspiel - Leser-Test von panic
An Sportspielen scheiden sich die Geister vieler Konsolenspieler. Während die einen nicht ohne sie leben können und sich praktisch jährlich das neustes Update ihrer Lieblingssportart holen, damit auch die Statistiken stimmen, können andere wiederum absolut nichts mit dem typischen FIFA, NBA, NHL oder NFL-Kram anfangen. Nur wenige Spiele schafften es, beide Seiten in ihren Bann zu ziehen, Virtua Tennis und NBA Jam zum Beispiel. In die selbe Kerbe wie letzteres versucht nun Sega mit Sega Soccer Slam zu schlagen, ein Actionreiches Fun- Fußballspiel, welches vor allem im Multiplayermodus für Furore sorgen soll...

Im Gegensatz zum NBA Vorbild vor einigen Jahren muss der Spieler bei Sega Soccer Slam allerdings auf bekannte echte Spieler verzichten, sondern die Entwickler entschieden sich dafür, insgesamt 8 komplett neue Mannschaften mit je drei Feldspielern und einem Torwart zu kreieren. Die Spieler der Mannschaften, von denen ihr euch zwei erst verdienen müsst, sind allerdings keine normalen Hochleistungssportler, sondern abgedrehte Figuren, die jedem Comic gut zu Gesicht stehen würden. Da gibt es einen Schamanen, einen Footballspieler, einen Schotten im Schottenrock, das amerikanische Geniekind, den spanischen Schönling und den Surfer im Hawaiihemd.

Bei diesen Charakteren wird man kaum eine normale Fußballsimulation erwarten, was mit 3 Feldspielern ja auch kaum funktionieren würde. So ist es dann auch, so ziemlich jede Regel des normalen Fußballspiels wurde bei Sega Soccer Slam außer Kraft gesetzt. Der Anstoß geschieht zwar noch wie bei FIFA und co. , auch das Ziel, mehr Tore zu schießen wie die gegnerische Mannschaft, blieb erhalten, doch damit enden auch schon die Gemeinschaft mit dem Sport, den wir Fußball nennen. Ein Seitenaus gibt es bei Sega Soccer Slam genauso wenig wie einen Schiedsrichter, Fouls sind ja schließlich nicht verboten, sondern werden sogar belohnt, doch dazu später. Die Steuerung ist, dem Arcade- und Multiplayercharakter des Spiels entsprechend, recht simpel gehalten, auch wenn es ein paar Feinheiten gibt. Im Angriff habt ihr je eine Taste für Torschuss und Pass, sowie zwei mit denen ihr euren Ballbesitz verteidigt. Je nach Dauer des Knopfdrucks gebt ihr flache oder hohe Pässe, schwache, aber überraschende, oder knallharte Torschüsse.

In der Verteidigung dagegen geht ihr mit härteren Bandagen in den Zweikampf, den Ball abluchsen ohne Körperberührung ist nur Zeitverschwendung. Stattdessen lasst ihr lieber gleich eure Fäuste fliegen oder grätscht voll in die Beine des Ballführenden (oder eines anderen) Gegners. Nützlich in Angriff und Verteidigung ist der Turbo, der jedem Spieler allerdings nur beschränkt zur Verfügung steht, und sich dann erst wieder regenerieren muss. Wichtigstes Element von Sega Soccer Slam ist allerdings die Poweranzeige des Teams. Für jede erfolgreiche Aktion erhaltet ihr Powerpunkte, also für jeden Pass, für jeden Ballgewinn, für jedes mal, wenn ihr den Gegner verprügelt. Dadurch füllt ihr die Poweranzeige auf, die es euch erlaubt, einen eurer Spieler für kurze Zeit deutlich schneller und kräftiger zu machen, was sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung sehr von Vorteil sein kann.

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